Verpackungslexikon · Verpackungsgrundlagen

Sekundärverpackung: Definition, Funktion und Beispiele

Sekundärverpackung ist die Verpackungsebene, die eine oder mehrere Primärverpackungen umgibt und bündelt, schützt oder präsentiert, etwa als Faltschachtel, Umkarton oder Tray. Der Begriff beschreibt die Funktion in der Verpackungstechnik, nicht eine Rechtsart: Nach der PPWR ist sie je nach Zweck Verkaufsverpackung oder Umverpackung.

  • Funktion statt Rechtsart: Sekundärverpackung beschreibt die Ebene über dem Produkt; die PPWR ordnet sie je nach Zweck als Verkaufs- oder Umverpackung ein
  • Vier Aufgaben: bündeln, schützen, handhaben und präsentieren; die Barriere am Füllgut bleibt Sache der Primärverpackung
  • Aus der Konfektionierung: Faltschachtel, Umkarton und Tray, mit Prüfliste für Zweck, Maße, Material und Nachweise

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Sekundärverpackung beim Konfektionieren: Hände setzen Stickpacks in eine Faltschachtel
50 %höchster Leerraum für Umverpackungen,
frühestens ab 01.01.2030
12.08.2026PPWR gilt, das VerpackDG gilt
seit demselben Tag
100 mg/kgSummengrenze Schwermetalle
für alle Verpackungen
48 hbis zur Antwort
auf Ihre Anfrage

01 · Definition

Was ist eine Sekundärverpackung?

Zwischen dem Produkt und der Palette liegt eine Ebene, die im Alltag selten einen eigenen Namen bekommt: die Hülle um die Verkaufseinheit. Die Verpackungstechnik nennt sie Sekundärverpackung.

Eine Sekundärverpackung umgibt eine oder mehrere Primärverpackungen. Typische Formen sind die Faltschachtel um Portionsbeutel, der Umkarton um mehrere Beutel, das Tray mit Folie um Dosen und die Set-Box. Ihre Aufgaben sind Bündeln, Schutz, Handhabung und Präsentation. Mit dem Füllgut kommt sie in der Regel nicht in Berührung.

Der Begriff beschreibt eine Funktion. Die Ebene darüber, die Tertiärverpackung, dient Lagerung und Transport. Welche rechtliche Art eine Sekundärverpackung nach der PPWR ist, hängt von ihrem Zweck ab.

Die drei Verpackungsebenen im Überblick
EbeneAufgabeBeispiel aus der Abfüllung
Primärverpackungumschließt das Produkt unmittelbarStickpack, Standbodenbeutel, Dose
Sekundärverpackungumgibt eine oder mehrere PrimärverpackungenFaltschachtel, Umkarton, Tray
Tertiärverpackungermöglicht Lagerung und TransportPalette mit Stretchfolie

02 · Abgrenzung

Sekundärverpackung und Rechtsart: Funktion ist nicht Recht

Die alte Richtlinie 94/62/EG sprach im deutschen Text von der Zweitverpackung, die PPWR kennt den Begriff nicht mehr. Sie unterscheidet nach dem Zweck, und derselbe Karton kann verschiedenen Arten angehören.

Sekundärverpackungen aus der Praxis und ihre Rechtsart (Orientierung)
BeispielRechtsart nach PPWR (in der Regel)Warum
Faltschachtel um Portionsbeutel, die der Endkunde mitkauftVerkaufsverpackungbildet mit dem Produkt die Verkaufseinheit
Karton mit mehreren Beuteln für die RegalbestückungUmverpackunggruppiert Verkaufseinheiten und ist entfernbar
Set-Box mit drei DosenUmverpackunggruppiert drei Verkaufseinheiten
Tray mit Folie um mehrere DosenUmverpackungbei Einwegkunststofffolie Anhang V prüfen
Versandkarton an einen EndkundenVerpackung für den elektronischen HandelUnterfall der Transportverpackung, siehe Versandverpackung
Palette mit Umkartonskeine SekundärverpackungTransportverpackung, Ebene der Tertiärverpackung

Zwei Regeln helfen im Grenzfall. Erstens zählt der Zweck, für den die Verpackung konzipiert ist, nicht ihr Material. Zweitens bleibt eine Verkaufsverpackung, die zugleich dem Transport dient, nach Auslegung der ZSVR Verkaufsverpackung. Die Entscheidungstabelle für alle Ebenen steht im Eintrag Primärverpackung, die Rechtsart der Gruppierung im Eintrag Umverpackung.

03 · Funktionen

Vier Aufgaben einer Sekundärverpackung

Sie trägt Aufgaben, die das Produkt allein nicht erfüllt. Haltbarkeit und Barriere gehören nicht dazu: Sie bleiben Sache der Primärverpackung.

Bündeln

Mehrere Primärverpackungen werden zur Portionspackung, zum Set oder zur Regaleinheit.

Schützen

Zusätzlicher Schutz vor Stoß, Druck und Verschmutzung auf dem Weg zum Verbraucher.

Handhaben und lagern

Eine Einheit lässt sich stapeln, zählen und im Ganzen bewegen. Das spart Griffe in Lager und Regal.

Präsentieren und informieren

Druckfläche für Marke, Inhalt und Codes: Etikettierung und GTIN.

Wird eine Faltschachtel direkt befüllt, ist sie keine Sekundärverpackung mehr, sondern selbst Primärverpackung, und sie muss dann Barriere und Lebensmittelkontakt erfüllen. Mehr zur Bauform: Faltschachtel.

04 · Materialien

Materialien und ihre Prüfpunkte

Werkstoffe im Überblick und worauf Sie achten sollten
MaterialTypischer EinsatzPrüfpunkt
VollkartonFaltschachtel für Portionspackungen und SetsKartonsorte, Bedruckbarkeit; bei Nähe zum Lebensmittel MOSH und MOAH
WellpappeUmkarton für Lager und HandelWellenart und Stapeldruck, siehe Wellpappe
KunststofffolieSchrumpf- und Stretchfolie um MultipacksAnhang V ab 2030, Materialart und Recyclingbewertung
Tray aus Karton oder Kunststoffregalfertige GruppierungTraglast und Bestückung, siehe Verkaufstray
Palette mit Umkartons in Stretchfolie und Umreifungsband, aus niedriger Perspektive im Lager
Palettierte Umkartons mit Stretchfolie: die Ebene über der Sekundärverpackung

Ältere Texte führen Holzkisten und Paletten als Sekundärverpackung. Paletten sind jedoch Ladungsträger der Transportebene und gehören zur Tertiärverpackung. Maßgeblich ist wieder der Zweck, nicht das Material.

Bei OH!S entsteht die äußere Hülle meist in der Konfektionierung: Sets bilden, Displays bestücken, etikettieren, Beilagen ergänzen. Dadurch kommt zusätzliche Verpackung in die Lieferkette, und mit ihr Leerraum- und Wiederverwendungsfragen sowie die Frage nach der Erzeugerrolle.

05 · Beispiele

Beispiele aus Nahrungsergänzung, Lebensmittel und Getränken

Drei Sekundärverpackungen nebeneinander: Faltschachtel, Karton und Tray mit Folie
Faltschachtel, Karton und Tray mit Folie: drei typische Sekundärverpackungen

Die Tabelle zeigt, welche Sekundärverpackung zu welcher Primärverpackung passt. Entscheidend ist der Verwendungszweck: Portionspackung für den Endkunden, Regalbestückung, Lager oder Aktion.

Primärverpackung und passende Sekundärverpackung
PrimärverpackungSekundärverpackungZweck
Stickpack mit PulverFaltschachtelPortionspackung für den Endkunden
SachetFaltschachtel im UmkartonSet und Regalbestückung
StandbodenbeutelKarton mit mehreren BeutelnRegalbestückung und Lager
WeißblechdoseTray mit Folie oder KartonMultipack und Vertriebseinheit
Getränkedose oder GetränkeflascheMultipack aus Karton oder FolieHandel; bei Einwegkunststofffolie Anhang V prüfen

:::

Drei Verpackungsebenen im Vergleich: Standbodenbeutel, Faltschachtel mit Beuteln und Versandkarton
Von der Primärverpackung über die Sekundärverpackung bis zur Palette

Eine Beispielkette aus der Nahrungsergänzung: Das Pulver steckt im Stickpack. Mehrere Stickpacks liegen in der Faltschachtel, die der Endkunde mitkauft. Zwölf Schachteln gehen im Umkarton in die Regalbestückung. Die Umkartons stehen auf einer Palette mit Stretchfolie. Beide sind funktional sekundär; rechtlich ist die Schachtel meist Verkaufsverpackung und der Umkarton Umverpackung.

Für Sets, Displays und Aktionsware übernehmen wir das Verpacken auf der Seite Konfektionierung und Co-Packing. Welche Primärverpackung dazu passt, besprechen wir auf der Seite zu Packmitteln und Verpackungsberatung.

Sekundärverpackung gesucht?

Faltschachtel, Umkarton oder Tray: wir klären den Zweck mit Ihnen

Nennen Sie uns Primärverpackung, Stückzahl je Einheit und Verwendungszweck. Innerhalb von 48 Stunden melden wir uns mit einer Einschätzung.

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  • Rolle je Projekt schriftlich geklärt

06 · Regulatorik

Recht: kein PPWR-Begriff, aber echte Pflichten

Rechtsart statt Ebene

Die Verordnung (EU) 2025/40 gilt seit 12.08.2026 und kennt Verkaufs-, Um-, Transport- und E-Commerce-Verpackung, aber keine Sekundärverpackung. Welche Pflichten greifen, folgt aus der Rechtsart. Mehr: PPWR und Verpackungsarten.

Leerraum und Folien

Für Umverpackungen gilt höchstens 50 % Leerraum, frühestens ab 01.01.2030. Für Verkaufsverpackungen gilt die Begrenzung auf das notwendige Mindestmaß bis 12.02.2028. Nach Fachquellen verbietet Anhang V ab 2030 bestimmte Gruppierungsfolien aus Einwegkunststoff im Handel.

VerpackDG und Erzeuger

Das VerpackDG gilt seit 12.08.2026, das bisherige Verpackungsgesetz ist mit Ablauf des 11.08.2026 außer Kraft. Wer die Verpackung unter eigenem Namen oder eigener Marke herstellen lässt, gilt als Erzeuger, siehe Erzeuger und Hersteller. Die Systembeteiligung folgt dem Anfall beim Endverbraucher: Systembeteiligung.

Die Schwermetallgrenze von 100 mg/kg für Blei, Cadmium, Quecksilber und sechswertiges Chrom gilt für alle Verpackungen, also auch für den Umkarton. Sie bezieht sich nach Auslegung der Kommission auf die gesamte Verpackungseinheit einschließlich Druckfarben, Lacken, Klebstoffen und Etiketten.

Recyclingfähigkeit und UmweltaussagenDie Einstufung nach den Leistungsstufen A, B und C gilt frühestens ab dem 01.01.2030, bzw. 24 Monate nach Inkrafttreten des delegierten Rechtsakts, je nachdem, was später liegt. Deshalb sagen wir für keinen Aufbau eine Stufe zu. Pauschale Aussagen wie „umweltfreundlich“ sind seit dem 27.09.2026 nach der Richtlinie (EU) 2024/825 problematisch, siehe Umweltaussagen.

07 · Einkauf

Auswahlkriterien und typische Fehler

Diese Punkte gehören in die Spezifikation, bevor bestellt wird.

  • ZweckPortionspackung, Set, Regalbestückung, Lager oder Versand? Der Zweck bestimmt die Rechtsart.
  • MaßeInnenmaße der Primärverpackungen plus Zugabe, damit Leerraum und Füllmaterial klein bleiben.
  • MaterialVollkarton, Wellpappe, Folie oder Tray, passend zu Gewicht und Stapelhöhe.
  • NachweiseLieferanteninformation nach Artikel 16 der PPWR und Schwermetallnachweis, auch für Farbe und Klebstoff.
  • PackprozessAufrichten und Packen manuell oder automatisiert.

Versandkarton gleich Sekundärverpackung

Ein Versandkarton ist Transportmittel, kein Zusatz fürs Regal. Wer ihn pauschal so führt, ordnet Leerraum und Systembeteiligung falsch zu.

Palette gleich Sekundärverpackung

Die Palette gehört zur Transportebene. Planen Sie Umkarton und Palette getrennt.

Schachtel ohne Innenbeutel

Wird die Schachtel direkt befüllt, ist sie Primärverpackung und braucht die passende Barriere. Klären Sie das, bevor Sie sie als äußere Hülle bestellen.

Diese Angaben beschleunigen Ihr Angebot

Mit diesen Punkten können wir Ihr Projekt in der Regel ohne Rückfragen einordnen.

  • Primärverpackung: Format, Maße (Länge × Breite × Höhe) und Füllmenge
  • Anzahl der Primärverpackungen je Sekundärverpackung
  • Gewünschte Sekundärverpackung oder noch offen: Faltschachtel, Umkarton, Tray, Folie, Display
  • Material, Kartonqualität, Druck, Veredelung und Etikettierung
  • Verwendungszweck: Endkunde, Handel, Lager oder Versand; Palettierung
  • Beistellung oder Beschaffung über uns; vorhandene Nachweise
  • Aufricht- und Packprozess: manuell oder automatisiert
  • Auflage, Lieferziel und Wunschtermin

08 · Anfrage

So gelingt Ihre Anfrage in einem Schritt

Wer nach der PPWR Erzeuger ist und wer im Zielland als Hersteller die Registrierung übernimmt, klären wir je Projekt und halten es schriftlich fest. Dafür brauchen wir Marke, Gestaltungseinfluss, Verpackungsart und Lieferkette.

Planen Sie vom Auftrag bis zur Produktion 4 bis 8 Wochen ein, gerechnet ab der Auftragsklärung und sobald das Material vorliegt.

09 · FAQ

Häufige Fragen zur Sekundärverpackung

Was ist eine Sekundärverpackung?

Eine Sekundärverpackung ist die Verpackungsebene, die eine oder mehrere Primärverpackungen umgibt, zum Beispiel eine Faltschachtel um Portionsbeutel oder ein Umkarton um mehrere Beutel. Sie bündelt, schützt, erleichtert Handhabung und Lagerung und bietet Fläche für Marke und Information. Der Begriff stammt aus der Verpackungstechnik und ist kein Rechtsbegriff der PPWR.

Was ist der Unterschied zwischen Primär-, Sekundär- und Tertiärverpackung?

Die Primärverpackung umschließt das Produkt unmittelbar und hat Kontakt zum Füllgut. Die Sekundärverpackung umgibt eine oder mehrere Primärverpackungen, etwa als Faltschachtel oder Umkarton. Die Tertiärverpackung dient Lagerung und Transport, zum Beispiel als Palette mit Stretchfolie. Alle drei beschreiben die Funktion und ersetzen nicht die Rechtsarten der PPWR.

Welche Beispiele für Sekundärverpackungen gibt es?

Typisch sind die Faltschachtel um Sachets, Stickpacks oder Blister, der Umkarton um mehrere Beutel, das Tray mit Folie um Dosen, die Set-Box und das Display. Bei Getränken ist es oft das Multipack aus Karton oder Folie um mehrere Flaschen oder Dosen. Das Material ist meist Karton, Wellpappe oder Kunststofffolie.

Ist die Sekundärverpackung dasselbe wie die Umverpackung?

Nicht immer. Sekundärverpackung beschreibt die Funktion, Umverpackung ist eine Rechtsart der PPWR: eine Verpackung, die mehrere Verkaufseinheiten für Regal, Lager oder Vertrieb zusammenfasst. Eine Faltschachtel um einen Beutel ist funktional sekundär, kann aber Verkaufsverpackung sein, wenn der Endkunde sie mitkauft. Maßgeblich für die Pflichten ist die Rechtsart.

Ist ein Versandkarton eine Sekundärverpackung?

Nicht pauschal. Ein Versandkarton dient dem Transport und gilt im Onlinehandel nach der PPWR als Verpackung für den elektronischen Handel, ein Unterfall der Transportverpackung. Funktional wirkt er wie eine äußere Hülle, ist aber kein Zusatz für das Regal. Wird Ware ohne zusätzlichen Karton in ihrer Verkaufsverpackung verschickt, ist die Einordnung im Einzelfall zu klären.

Wie werden Sekundärverpackungen verschlossen oder verklebt?

Das hängt von der Bauform ab. Faltschachteln entstehen aus einem flachen Zuschnitt mit Klebelasche; Boden und Deckel werden gesteckt, verriegelt oder verklebt, beim Automatikboden sind die Bodenlaschen schon vorgeklebt. Kartons und Umkartons werden in der Praxis häufig mit Klebeband oder Klebstoff verschlossen. Klebstoffe gehören zur Verpackung und fallen nach Auslegung der Kommission unter die Schwermetallgrenze.

Gilt für die Sekundärverpackung das Lebensmittelkontaktrecht?

Nur, wenn das Material dazu bestimmt ist, mit Lebensmitteln in Berührung zu kommen. Ein Umkarton um geschlossene Beutel berührt das Füllgut nicht. Wird eine Faltschachtel dagegen direkt befüllt, ist sie funktional die Primärverpackung und braucht entsprechende Nachweise. Die Schwermetallgrenze von 100 mg/kg gilt nach der PPWR für alle Verpackungen.

10 · Fazit

Fazit: Zweck klären, dann die Rechtsart bestimmen

Die Sekundärverpackung ist die Ebene über dem Produkt: Sie bündelt, schützt, erleichtert die Handhabung und präsentiert. Als Begriff gehört sie zur Verpackungstechnik. Das Recht fragt nach dem Zweck und ordnet dieselbe Hülle der Verkaufsverpackung, der Umverpackung oder der Transportverpackung zu.

Legen Sie den Zweck früh fest, rechnen Sie mit den Innenmaßen und halten Sie die Rollenfrage schriftlich fest. Für die Ebene darunter lesen Sie als Nächstes den Eintrag zur Primärverpackung; schicken Sie uns anschließend die Angaben aus der Checkliste.

Projekt starten

Verpackungsprojekt anfragen – mit Format, Menge und Zeitrahmen

Schicken Sie uns Produkt, Format und Menge. Sie bekommen innerhalb von 48 Stunden eine Antwort.

  1. Anfrage sendenProdukt, Format, Menge und Zeitrahmen genügen für den Start. NDA auf Wunsch.
  2. Antwort in 48 StundenWir melden uns mit einer ersten Einschätzung.
  3. Angebot nach Klärung der EckdatenPreise und Termine nennen wir verbindlich im Angebot.

Rechtlicher HinweisDie hier bereitgestellten Informationen dienen als fachliche Orientierung für Produktentwickler, Einkauf und Geschäftskunden der OH!S GmbH. Sie ersetzen keine Rechtsberatung und keine rechtliche Einzelfallprüfung; maßgeblich ist der amtliche Wortlaut der genannten Rechtsakte und Normen. Für Produktkonformität, Kennzeichnung und Umweltaussagen ist die jeweils nach Gesetz verantwortliche Partei zuständig, in der Regel der Inverkehrbringer. Alle Angaben wurden nach bestem Wissen auf Basis der genannten Quellen zusammengestellt; eine Haftung für Vollständigkeit, Aktualität oder Richtigkeit wird nicht übernommen.

Quellen

  1. Verordnung (EU) 2025/40 über Verpackungen und Verpackungsabfälle (PPWR), Art. 3 (Verpackungsarten), Art. 5 (Schwermetalle), Art. 24 (Leerraum), Anhang V (Verbote). Stand: gilt seit 12.08.2026. EUR-Lex: Verordnung (EU) 2025/40 (öffnet in neuem Tab)
  2. Richtlinie 94/62/EG über Verpackungen und Verpackungsabfälle, Art. 3 Nr. 1 (Umverpackung oder Zweitverpackung); in den wesentlichen Teilen durch die PPWR abgelöst. Stand: Vorgängerregelung bis 11.08.2026. EUR-Lex: Richtlinie 94/62/EG (öffnet in neuem Tab)
  3. Gesetz zur Durchführung der Verordnung (EU) 2025/40 betreffend Verpackungen (Verpackungsrecht-Durchführungsgesetz, VerpackDG), BGBl. 2026 I Nr. 207. Stand: in Kraft seit 12.08.2026. Gesetze im Internet (öffnet in neuem Tab)
  4. Europäische Kommission, Bekanntmachung C/2026/3084: Leitlinien zur Verordnung (EU) 2025/40, veröffentlicht am 10.06.2026 (nicht bindend). EUR-Lex: Europäische Kommission, Bekanntmachung C/2026/3084 (öffnet in neuem Tab)
  5. DIN 55405:2014-12, Verpackung – Terminologie – Begriffe. Stand: Ausgabe Dezember 2014. DIN Media (öffnet in neuem Tab)

Rechts- und Quellenstand: Oktober 2026. Änderungen: 14.10.2023 Erstveröffentlichung · 05.10.2026 vollständig überarbeitet: Sekundärverpackung (Funktion) von den Rechtsarten der PPWR getrennt, Abgrenzung zu Umverpackung, Versandverpackung und Tertiärverpackung, Beispiele aus Konfektionierung, Lebensmitteln und Getränken, Rechtsstand PPWR und VerpackDG, Prüfliste und Anfrage-Checkliste ergänzt, fehlerhafte Zuordnung von Holzpaletten entfernt.

Sam W. Pack · Fach- und Blogstimme der OH!S GmbH

Das offene Geheimnis: Hinter Sam steckt kein einzelner Mensch, sondern unser gesamtes OH!S-Team – über 30 Jahre Verpackungskompetenz, gebündelt in einer ehrlichen Stimme. Mehr davon im Schnack&Pack-Blog.

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