Eigenmarken-Sortiment
Fertig entwickelte Nahrungsergänzungsmittel unter Ihrer Marke: sieben Themenwelten, fünf Darreichungsformen, kleine Startmengen. Sie bringen die Marke mit, wir bringen Rezeptur, Abfüllung, Etikett und Versand.
Dieses Sortiment ist der White-Label-Weg: fertige Rezepturen unter Ihrer Marke. Wenn Sie eine eigene Rezeptur wollen, führt der Weg über Private Label.
Erstauskunft zu Formaten und Mindestabnahmen kostenfrei. Antwort in der Regel innerhalb von 48 Stunden.
Das vollständige Verzeichnis
Das ist kein Auszug, sondern das komplette Sortiment: 50 fertig entwickelte Rezepturen, jede mit Inhalt, Verzehrempfehlung und Mindestabnahme. Filtern Sie nach Darreichungsform. Preise stehen bewusst nicht dabei – sie hängen an Auflage, Wirkstoff und Packmittel und kommen mit dem Angebot.
Verfügbarkeit wird immer geprüftDie Rezepturen stehen, die Lieferfähigkeit klären wir vor jeder Zusage mit dem herstellenden Betrieb. Menge, Termin und Preis bestätigen wir erst danach – dafür dann verbindlich.
Zerlegt betrachtet
Eine Kapseldose aus dem Supplement-Sortiment kann aus bis zu sieben Teilen bestehen. Nur eines davon trägt Ihre Marke – alle anderen entscheiden darüber, ob das Produkt dicht, haltbar und rückverfolgbar beim Handel ankommt. Welche Teile Ihre Dose bekommt, steht in der Artikelspezifikation.
Chargennummer und MindesthaltbarkeitBeides wird bei der Produktion aufgebracht und macht jede Einheit rückverfolgbar. Mehr dazu im Lexikon unter Chargennummer und Rückverfolgbarkeit.
Fünf Wege ins Regal
Die Darreichungsform entscheidet über Startmenge, Stückkosten und darüber, wo Ihr Produkt verkauft werden kann. Fünf stehen im Supplement-Sortiment zur Wahl. Die Mindestabnahmen gelten je Produkt und Ausführung; maßgeblich ist immer die Angabe an der Produktkarte.
| Darreichungsform | Produkte | Typische Eckdaten | Mindestabnahme | Passt zu |
|---|---|---|---|---|
| Kapseldose | 19 | 60, 90 oder 120 Kapseln je Dose | ab 48–50 Stück | Onlineshop, Direktvertrieb, Markentest |
| Blister in Faltschachtel | 19 | 30 oder 60 Kapseln je Faltschachtel | Staffeln ab 665 Einheiten | Stationärer Handel, Apotheke, Drogerie |
| Pulverdose | 7 | 200 g bis 500 g, 3–10 g Tagesportion | ab 24–50 Stück | Sport, Beauty, Nachfüllkonzepte |
| Liposomale Kapseln | 4 | 30 oder 60 Kapseln je Dose | ab 250 Stück | Premiumlinie, beratungsintensiver Verkauf |
| Harz im Tiegel | 1 | 30 g Shilajit-Harz, 0,6 g Tagesportion | ab 1.000 Stück | Nischenmarke mit Reichweite |
Warum Blister eine andere Liga sindFür Blister wird je Faltschachtel eine eigene Stanzform gebraucht, dazu Blisterwerkzeug und Druckvorstufe. Das erklärt die höhere Startmenge – und macht Blister zur richtigen Wahl, sobald Sie in den stationären Handel gehen.
Ein Startsortiment muss nicht aus einer einzigen Form bestehen. Drei Kapseldosen als Umsatzträger, ein Pulver als Differenzierung und ein liposomales Produkt als Premiumanker sind eine übliche Kombination – jede Position wird einzeln kalkuliert und einzeln bestellt.
Was Sie im Sortiment nicht finden, ist Ihre eigene Rezeptur. Dafür gibt es den Weg über Private Label mit eigener Rezepturentwicklung, und für die reine Abfüllung Ihrer Rohstoffe die Lohnabfüllung für Kapseln beziehungsweise die Lohnabfüllung für Pulver.
Dieses Sortiment ist Teil unseres Angebots als White-Label-Anbieter für Nahrungsergänzungsmittel.
Sieben Themenwelten
Die 50 Produkte des Supplement-Sortiments sind in sieben Themenwelten sortiert. Dreizehn Produkte laufen in mehr als einer Welt mit; die Summe der Kartenzahlen liegt deshalb bei 64. Jede Detailseite zeigt die Produkte mit Inhalt, Verzehrempfehlung, Verpackung und Mindestabnahme – und sagt, welche Kombination als Startsortiment funktioniert.
Die Produkte, mit denen fast jede Marke startet: breite Nachfrage, ganzjährig stabil, gut erklärbar.
7 Produkte · Multivitamin-Komplex, Magnesium Bisglycinat, Vitamin C 1000 Multivitamin, Magnesium und Vitamin C als Eigenmarke 02 · BeautyKollagen in Pulver und Kapsel, Hyaluronsäure und drei liposomale Produkte – die Themenwelt mit der größten Bandbreite an Darreichungsformen.
11 Produkte · Kollagen in Kapsel und Pulver, Hyaluronsäure, drei liposomale Produkte Kollagen und Hyaluron für Ihre Beauty-Linie 03 · DetoxNAC, Glutathion und Algen-Komplex: erklärungsbedürftige Wirkstoffe, dafür ein scharf geschnittenes Sortiment aus Dosen, Blistern und liposomalen Kapseln.
11 Produkte · NAC, Glutathion Liposomal Komplex, Algen-Komplex NAC, Glutathion und Algen-Komplex 04 · GelenkeKollagenpulver in zwei Sorten und zwei Größen, MSM als Blister und Kurkuma mit schwarzem Pfeffer.
8 Produkte · Kollagenpulver bovine und marine, L-Glutamin, Kurkuma + Pfeffer Kollagenpulver, MSM und Kurkuma 05 · ImmunFünf der neun Produkte dieser Themenwelt gibt es als Blister in der Faltschachtel – das Format für Apotheke und Drogerie.
9 Produkte · Vitamin C 1000, Vitamin D3 + K2, Zink Bisglycinat Vitamin C, D3 + K2 und Zink 06 · SportCreatin in zwei Dosengrößen, L-Carnitin, L-Tyrosin und Shilajit-Harz im Tiegel – dazu vier Blisterprodukte.
11 Produkte · Creatin Monohydrat 250 g und 500 g, L-Carnitin, Shilajit-Harz Creatin, L-Carnitin und Energie-Komplex 07 · SchlafMelatonin-Komplex, Anti-Stress-Komplex und Magnesium Bisglycinat, jeweils als Dose und als Blister.
7 Produkte · Melatonin-Komplex, Anti-Stress-Komplex, Magnesium Bisglycinat Melatonin-Komplex und Magnesium BisglycinatSchicken Sie uns Zielgruppe, Verkaufskanal und Wunschmenge. Wir schlagen ein Startsortiment vor, das zusammenpasst – und sagen dazu, was es an Vorlauf braucht.
Startsortiment vorschlagen lassenDie Grundsatzentscheidung
Dieses Supplement-Sortiment ist der White-Label-Weg: bewährte Rezepturen, die wir über Zulieferer beziehen und unter Ihrer Marke abfüllen und verpacken. Der Gegenentwurf ist Private Label mit eigener Rezepturentwicklung. Die Unterschiede in einer Tabelle.
| Kriterium | Sortiment / White Label | Private Label |
|---|---|---|
| Rezeptur | Steht bereits, erprobt und produzierbar | Wird für Sie entwickelt, inklusive Geschmacksmuster |
| Startmenge | Pulverdosen ab 24, Kapseldosen ab 48 Stück je Produkt; Blister, liposomale Linie und Tiegel in größeren Staffeln | Deutlich höher, abhängig von Format und Charge |
| Vorlauf bis zur Ware | 4 bis 6 Wochen | 8 bis 10 Wochen |
| Exklusivität der Rezeptur | Nein – dieselbe Rezeptur kann auch andere Marken tragen | Ja – die Rezeptur gehört zu Ihrem Projekt |
| Ihr Gestaltungsspielraum | Etikett, Deckel, Gebinde, Sortimentszusammenstellung | Zusätzlich Wirkstoffe, Dosierung, Geschmack, Format |
| Musterpflicht vor Kalkulation | In der Regel nicht nötig, das Produkt existiert – wir klären es je Artikel | Ja, Muster zur Verarbeitungsprüfung nötig |
| Kapitalbindung zum Start | Niedrig | Höher, Entwicklung und Charge gehen voraus |
| Wann es sich lohnt | Markteintritt, Sortimentstest, schnelle Ergänzung | Alleinstellung, langfristiger Markenaufbau |
Beides ist kombinierbarViele Marken starten mit drei bis fünf White-Label-Produkten, bauen damit Reichweite auf und entwickeln erst danach ein eigenes Leitprodukt als Private-Label-Projekt.
Begriffe im LexikonDie Abgrenzung im Detail steht unter Eigenmarke und Private Label. Was rechtlich als Nahrungsergänzungsmittel gilt, erklärt der Eintrag Nahrungsergänzungsmittel.
So läuft es ab
Von der ersten Anfrage bis zur palettierten Ware. Die Zeitangaben sind Erfahrungswerte für Produkte aus diesem Sortiment; zusammen ergeben sie die vier bis sechs Wochen aus der Tabelle oben. Sie beginnen, sobald der Auftrag geklärt und alle Unterlagen da sind. Der allgemeine Produktionsvorlauf beträgt vier bis acht Wochen, bei komplexen Aufträgen bis zu zehn.
Sie nennen uns Produkte, Stückzahlen und Verkaufskanal. Wir melden uns in der Regel innerhalb von 48 Stunden. Sobald die Verfügbarkeit beim herstellenden Betrieb geklärt ist, folgt das Angebot mit Preisen, Mengen und Terminen.
Rückmeldung in 48 StundenSie liefern Druckdaten oder nutzen unseren Grafikservice. Wir prüfen die Druckdaten technisch – Format, Beschnitt, Farbraum, Stanzkontur – und geben sie frei.
1 bis 2 WochenAbfüllung, Verschließen, Siegeln, Etikettieren. Chargennummer und Mindesthaltbarkeitsdatum werden aufgebracht, die Charge wird dokumentiert und bleibt rückverfolgbar.
Teil der 4 bis 6 WochenWir liefern palettiert an Ihr Lager – oder übernehmen Lagerung, Kommissionierung und Versand an Ihre Endkunden. Über 700 Stellplätze stehen dafür bereit.
Nach AbspracheWas den Start verzögertFast immer sind es fehlende Unterlagen, nicht die Produktion: Sicherheitsdatenblätter der Rohstoffe, die Konformitätserklärung der Primärverpackung, bei Bio-Projekten zusätzlich Ihr Bio-Zertifikat und das aller Rohstofflieferanten. Wer diese Dokumente früh sammelt, spart ein bis zwei Wochen.
Individualisierung
Die Rezeptur ist gesetzt – alles, was der Kunde sieht und anfasst, gehört Ihnen. Das ist der Hebel, mit dem sich zwei Marken mit derselben Rezeptur deutlich unterscheiden.
Dosen für Kapseln und Pulver, Faltschachteln für Blister, der Tiegel für Harz. Welches Material und welche Ausführung für ein Produkt möglich sind, klären wir mit dem herstellenden Betrieb; der Deckel bestimmt Haptik und Erstöffnungsschutz.
Hintergrund zu Materialien und Aufbau: Primärverpackung und Glasverpackung.
Sie liefern fertige Druckdaten, oder wir gestalten das Etikett. In beiden Fällen prüfen wir die Druckdaten technisch, bevor gedruckt wird: Format, Beschnitt, Farbraum und Stanzkontur je Sorte und Verpackung. Der Grafikservice ist eine eigene Position im Angebot und wird je Sorte und Verpackung abgerechnet.
Zur Technik dahinter: Etikettierung.
Für eigene Sekundärverpackungen außerhalb des Fertigsortiments: Faltschachtel ab 1.000 Stück, jede mit eigener Stanzform. Dazu Umkartons, Displays und versandfertige Einheiten. Bei den Blistern des Sortiments steckt die Faltschachtel bereits in der Staffel.
Weiterlesen: Konfektionierung und Co-Packing sowie Displays und Aufsteller.
Im Sortiment sind Kapseldose, Blister in der Faltschachtel, Pulverdose, liposomale Kapseln und Harz im Tiegel. Alles andere – Sachets, Stickpacks, Doypacks, Metalldosen – ist Lohnabfüllung mit eigener Rezeptur und eigenen Mindestmengen.
Zum Verpackungsrecht: Bei Auftragsfertigung unter Ihrer Marke sind Sie nach der EU-Verpackungsverordnung (PPWR) der Erzeuger, wir sind Ihr Lieferant. Was daran hängt, steht unter PPWR und Erweiterte Herstellerverantwortung.
Qualität und Nachweise
Zertifikate sind im Handelsgespräch harte Währung. Deshalb hier nur das, was wirklich vorliegt, mit Nummer und Gültigkeit. Alles Weitere steht ausdrücklich als „auf Anfrage“ da.
Nach IFS Food Version 8 zertifiziert und jährlich auditiert. Der Standard, nach dem der Lebensmitteleinzelhandel Lieferanten prüft. Das ist das Zertifikat von OH!S; welche Nachweise der herstellende Betrieb für ein konkretes Sortimentsprodukt führt, legen wir mit dem Angebot vor.
Bio-zertifiziert nach VO (EU) 2018/848. Wichtig zur Einordnung: Das Fertigsortiment auf dieser Seite ist konventionell – Bio läuft über eigene Rezepturen in der Lohnabfüllung.
HACCP-Konzept bei OH!S, mit Gefahrenanalyse, kritischen Lenkungspunkten und HACCP-basiertem Allergenmanagement. Jede Charge bleibt lückenlos rückverfolgbar.
GMP setzen wir nicht um. Demeter, V-Label, koscher und halal sind keine eigenen Zertifikate von OH!S: Wir klären das projektbezogen und sagen Ihnen vor dem Angebot, ob es für Ihr Produkt möglich ist.
Was Sie zum Angebot bekommenDie Artikelspezifikation je Produkt: Zutaten, Nährstoffmengen je Tagesportion, Allergenangaben, Lagerbedingungen und Mindesthaltbarkeit. Welche weiteren Nachweise der herstellende Betrieb für ein Produkt führt, legen wir auf Anfrage dazu.
OH!S arbeitet mit mehreren Produktionsstandorten in Deutschland. Koordination, Disposition und Ihre Ansprechpartner sitzen in Hannover – Sie haben eine Adresse, auch wenn drei Betriebe an Ihrem Auftrag arbeiten.
Seit über 30 Jahren füllen wir Lebensmittel, Nahrungsergänzung und Tiernahrung ab. Auf VFFS- und HFFS-Anlagen laufen täglich bis zu 15.000 Stickpacks, 8.000 Dosen und Gläser oder 7.000 Doypacks.
Zu den Standards im Detail: IFS Food Standard und HACCP.
Recht und Kennzeichnung
Nahrungsergänzungsmittel sind Lebensmittel. Sie unterliegen der Nahrungsergänzungsmittelverordnung und der Lebensmittelinformationsverordnung. Was daraus für Ihr Etikett folgt, in drei Blöcken.
Eine Nährwertdeklaration ist für Nahrungsergänzungsmittel ausdrücklich nicht vorgeschrieben.
Aussagen wie „trägt zur normalen Funktion des Immunsystems bei“ sind nur erlaubt, wenn sie in der Liste der zugelassenen Angaben stehen und die Mindestmenge des Nährstoffs erreicht wird. Krankheitsbezogene Aussagen sind bei Lebensmitteln generell verboten.
Verkehrsfähigkeit, Produktaussagen und die Anzeige des Produkts beim Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit liegen beim Inverkehrbringer – das sind Sie als Markeninhaber. Wir produzieren, etikettieren und dokumentieren; die Freigabe der Aussagen bleibt bei Ihnen.
Was wir ausdrücklich nicht leistenWir prüfen Druckdaten technisch, nicht juristisch. Eine rechtliche Freigabe Ihrer Etiketttexte und Produktaussagen gehört in die Hände von jemandem, der dafür haftet – im Zweifel eine auf Lebensmittelrecht spezialisierte Kanzlei. Planen Sie diese Prüfung vor dem Druck ein, nicht danach.
Transparenz statt Preisliste
Auf dieser Seite stehen keine Preise, und das hat einen Grund: Derselbe Artikel kostet bei 50 und bei 5.000 Stück nicht dasselbe. Hier stehen stattdessen die sechs Stellschrauben, an denen Ihre Kalkulation hängt – damit Sie vor der Anfrage wissen, woran Sie drehen können.
Der größte Hebel. Werkzeug-, Rüst- und Druckvorstufenkosten verteilen sich auf die Stückzahl. Der Sprung von 50 auf 500 Einheiten verändert den Stückpreis stärker als jede andere Entscheidung.
Zwischen Magnesium und liposomalem Glutathion liegen Welten. Wirkstoffkosten, Dosierung und Kapselzahl je Dose bestimmen den Materialanteil.
Glas kostet mehr als Kunststoff und wiegt mehr im Versand. Blister brauchen Faltschachtel und Stanzform. Der Deckel ist ein eigener Posten.
Anzahl der Sorten, Farben, Veredelung und ob Sie fertige Druckdaten liefern oder den Grafikservice nutzen. Je Sorte fällt Druckvorstufe an.
Umkarton, Display, Bündelung, Versandeinheit. Jeder zusätzliche Handgriff nach dem Etikettieren ist eine eigene Position.
Palettiert an Ihr Lager ist günstiger als Einzelversand an Endkunden. Lagerung, Kommissionierung und Versand können wir übernehmen – jeweils als eigene Leistung.
So bekommen Sie schnell eine belastbare ZahlNennen Sie in der Anfrage: gewünschte Produkte, Stückzahl je Produkt, Gebinde und Deckel, Zahl der Etikettensorten, ob Sie Druckdaten liefern, den Wunschtermin und den Verkaufskanal. Mit diesen sieben Angaben können wir in den meisten Fällen ohne weitere Rückfragen kalkulieren, sobald die Verfügbarkeit beim herstellenden Betrieb bestätigt ist.
Auswahlhilfe
Sechs typische Ausgangslagen und die Kombination aus dem Supplement-Sortiment, die dazu passt. Das sind Empfehlungen, keine Zusagen – Verfügbarkeit und Menge klären wir immer vorher.
Drei bis vier Kapseldosen aus Allround und Immun, je 50 Stück. Niedrigste Kapitalbindung, schnellster Vorlauf, ein Etikettendesign für alle Sorten.
Kollagenpulver in zwei Größen als Umsatzträger, dazu ein liposomales Produkt als Premiumanker. Die höheren Mindestabnahmen der liposomalen Produkte einplanen.
Blister in der Faltschachtel, weil das Regal es so verlangt. Die Themenwelt Immunsystem & Wellness bietet fünf Blisterprodukte – genug für eine geschlossene Regalpräsenz.
Creatin und Aminosäuren aus der Themenwelt Sport & Performance, dazu Magnesium Bisglycinat. Verkauft wird über Vertrauen – das Etikett darf zurückhaltend sein, die Spezifikation nicht.
Erst mit zwei bis drei Sortimentsprodukten Reichweite aufbauen, parallel das eigene Leitprodukt als Private-Label-Projekt entwickeln.
Ein durchgängiges Sortiment über mehrere Themenwelten, damit das Regal eine Geschichte erzählt. Sinnvoll ab Mengen, bei denen Blister wirtschaftlich werden.
Fragen und Antworten
Neunzehn Fragen, die vor dem Start regelmäßig aufkommen – beantwortet, ohne etwas zu versprechen, was wir nicht halten können.
Bei einem Lohnhersteller beziehungsweise Private-Label-Hersteller. OH!S ist seit über 30 Jahren Lohnabfüller für Lebensmittel, Nahrungsergänzung und Tiernahrung, mit mehreren Produktionsstandorten in Deutschland, koordiniert aus Hannover. Für Nahrungsergänzung gibt es zwei Wege: das fertige Sortiment auf dieser Seite mit 50 erprobten Rezepturen, oder eine eigene Rezeptur über Private Label.
Ein Private-Label-Hersteller produziert Waren, die unter der Marke des Auftraggebers verkauft werden – nicht unter seiner eigenen. Das Private-Label-Produkt ist entsprechend ein Artikel, der im Auftrag einer Marke gefertigt wird und deren Etikett trägt. OH!S ist ein solcher Hersteller: Wir füllen ab, verpacken, etikettieren und liefern, die Marke gehört Ihnen. Rechtlich sind Sie damit der Inverkehrbringer und tragen die Verantwortung für Produktaussagen und Verkehrsfähigkeit.
In fünf Schritten: Rezeptur festlegen oder aus einem bestehenden Sortiment auswählen, Rohstoffe beschaffen und freigeben, die Mischung herstellen, in die Darreichungsform bringen – Kapseln füllen, Pulver abfüllen, Blister siegeln – und schließlich verschließen, etikettieren und konfektionieren. Bei jedem Schritt laufen Dokumentation und Chargenrückverfolgung mit. Bei Produkten aus diesem Sortiment entfallen die ersten beiden Schritte für Sie: Rezeptur und Rohstoffe stehen bereits.
White Label heißt: Die Rezeptur existiert bereits und wird auch von anderen Marken genutzt. Sie bekommen sie unter Ihrem Etikett, mit kleinen Startmengen und kurzem Vorlauf. Private Label heißt: Die Rezeptur wird für Sie entwickelt, inklusive Geschmacksmuster und eigenem Verpackungskonzept. Das dauert länger, kostet mehr und gehört dafür zu Ihrem Projekt. Das Sortiment auf dieser Seite ist White Label.
Das hängt an der Darreichungsform. Kapseldosen gibt es ab 48 bis 50 Stück je Produkt, Pulverdosen ab 24 bis 50 Stück, liposomale Kapseln ab 250 Stück, Blister in Staffeln ab 665 Einheiten und Shilajit-Harz ab 1.000 Stück. Die kleinste Mindestabnahme im gesamten Sortiment liegt damit bei 24 Stück. Diese Kleinmengen gelten ausschließlich für das Fertigsortiment, nicht für die Lohnabfüllung eigener Rezepturen.
Für Produkte aus diesem Sortiment rechnen Sie mit vier bis sechs Wochen ab geklärtem Auftrag, sofern die Rezeptur beim Zulieferer verfügbar ist. Darin stecken ein bis zwei Wochen für Etikett und Druckdatenprüfung. Ein Private-Label-Projekt mit eigener Rezeptur braucht acht bis zehn Wochen. Der allgemeine Produktionsvorlauf beträgt vier bis acht Wochen, bei komplexen Aufträgen bis zu zehn; die Produktion startet ein bis zwei Wochen, nachdem alle Materialien und Dokumente vorliegen.
Weil ein ehrlicher Preis erst entsteht, wenn Auflage, Wirkstoff, Packmittel, Etikett, Konfektionierung und Logistik feststehen. Derselbe Artikel kostet bei 50 und bei 5.000 Stück nicht dasselbe. Statt einer Scheinpreisliste finden Sie weiter oben die sechs Faktoren, die Ihre Kalkulation bestimmen. Nennen Sie uns Produkte, Mengen und Kanal; wir melden uns in der Regel innerhalb von 48 Stunden, und das verbindliche Angebot folgt, sobald die Verfügbarkeit beim herstellenden Betrieb geklärt ist.
Sie liefern fertige Druckdaten, oder unser Grafikservice gestaltet das Etikett. In beiden Fällen prüfen wir die Druckdaten technisch – Format, Beschnitt, Farbraum, Stanzkontur. Die rechtliche Prüfung der Pflichtangaben und Produktaussagen leisten wir ausdrücklich nicht: Verkehrsfähigkeit und Produktaussagen verantwortet der Inverkehrbringer, also Sie als Markeninhaber. Planen Sie diese Prüfung vor dem Druck ein.
Eine Zulassung im Sinne einer behördlichen Genehmigung gibt es nicht. Nahrungsergänzungsmittel sind Lebensmittel und müssen vor dem Inverkehrbringen beim Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit angezeigt werden. Diese Anzeige macht der Inverkehrbringer, also Sie. Außerdem muss Ihr Unternehmen als Lebensmittelunternehmen bei der zuständigen Behörde registriert sein.
Nein. Beim White Label ist die Rezeptur bewusst nicht exklusiv – genau das macht die kleinen Startmengen und den kurzen Vorlauf möglich. Ihre Unterscheidung liegt in Marke, Etikett, Gebinde, Sortimentszusammenstellung und Vertriebsweg. Wenn Sie Exklusivität brauchen, ist Private Label mit eigener Rezepturentwicklung der richtige Weg.
Das Unternehmen ist bio-zertifiziert nach VO (EU) 2018/848, Kontrollstellennummer DE-ÖKO-003, gültig bis 31. Januar 2027. Die Produkte dieses Fertigsortiments sind jedoch konventionell. Bio-Ware läuft bei uns über eigene Rezepturen in der Lohnabfüllung; dafür brauchen wir zusätzlich Ihr Bio-Zertifikat und das aller Rohstofflieferanten.
Nein. GMP-Anforderungen setzen wir nicht um. Unsere eigenen Zertifikate sind IFS Food nach Version 8, jährlich auditiert, und EU-Bio. Dazu kommt ein HACCP-Konzept mit Gefahrenanalyse, kritischen Lenkungspunkten und Allergenmanagement. Demeter, V-Label, koscher und halal klären wir projektbezogen auf Anfrage – und sagen ehrlich, wenn es nicht geht.
Musterdosen aus dem Sortiment klären wir im Einzelfall, sprechen Sie uns in der Anfrage darauf an. Umgekehrt gilt für Private Label und Lohnabfüllung: Bei jedem neuen physischen Produkt brauchen wir von Ihnen ein Muster zur Verarbeitungsprüfung, 500 bis 1.000 Gramm im Originalzustand. Ohne dieses Muster gibt es keine verbindliche Kalkulation.
Ja. Sekundärverpackung, Lagerung, Kommissionierung, Direktversand an Endkunden und Co-Packing sind reguläre Leistungen; über 700 Stellplätze stehen zur Verfügung. Kühl- und Sonderlagerung gehören nicht zum Standard. Shop-Fulfillment, Dropshipping und die Vorbereitung für Amazon FBA sind auf Anfrage möglich, aber keine Standardpakete.
Für Produkte aus dem Sortiment brauchen wir Ihre Druckdaten beziehungsweise den Gestaltungsauftrag sowie Ihre Firmendaten als Inverkehrbringer für das Etikett. Kommt eine eigene Rezeptur dazu, benötigen wir zusätzlich die Sicherheitsdatenblätter der Rohstoffe, die Konformitätserklärung der Primärverpackung, einen aussagekräftigen Lieferschein und bei Bio-Projekten die Bio-Zertifikate.
Das unterscheidet sich je Produkt und steht in der jeweiligen Spezifikation. Fragen Sie die Eigenschaften, die Sie auf dem Etikett ausloben wollen, bitte gezielt für die konkreten Artikel an – wir geben sie mit dem Angebot heraus. Pauschale Aussagen über das gesamte Sortiment wären an dieser Stelle unseriös.
Das Mindesthaltbarkeitsdatum unterscheidet sich je Produkt und steht in der Artikelspezifikation, die Sie mit dem Angebot bekommen. Aufgebracht wird es zusammen mit der Chargennummer bei der Produktion. Für die Lagerung gilt bei Nahrungsergänzungsmitteln in aller Regel trocken und nicht über Raumtemperatur; die genaue Vorgabe steht ebenfalls in der Spezifikation. Kühl- und Sonderlagerung gehören bei uns nicht zum Standard – wenn Ihr Produkt sie braucht, klären wir das vorab.
Nachbestellen können Sie jederzeit, aber die Verfügbarkeit wird bei jeder Bestellung neu beim herstellenden Betrieb geprüft. Rezepturen sind nicht für Sie reserviert, und wir sagen Menge, Termin und Preis erst zu, wenn sie geklärt sind. Wenn ein Rohstoff knapp wird, melden wir das, sobald wir es wissen, und nennen den realistischen Termin. Wer planbar nachbestellen will, spricht die Mengen für das Jahr am besten beim ersten Auftrag durch – dann können wir früher disponieren.
Ja. Wir arbeiten auf Wunsch unter einer Vertraulichkeitsvereinbarung und haben dafür eine eigene Vorlage, die wir Ihnen aktiv zuschicken. Das ist besonders dann sinnvoll, wenn Sie Sortimentsplanung, Mengen oder Markteintrittstermine mit uns besprechen, bevor Sie öffentlich werden.
Vertiefen
Begriffe, die in Angeboten, Spezifikationen und Handelsgesprächen vorkommen – kurz erklärt, ohne Verkaufstext.
33 Wirkstoffe von Creatin bis Vitamin D3, jeweils mit Funktion und Einsatzgebiet.
RechtWas rechtlich darunterfällt, und was NemV und LMIV verlangen.
GeschäftsmodellDie Abgrenzung zwischen Handelsmarke, White Label und Private Label.
ProduktionWarum jede Einheit eine Chargenkennzeichnung trägt und wie Rückverfolgbarkeit funktioniert.
StandardDer Prüfstandard, nach dem der Lebensmitteleinzelhandel Lieferanten auditiert.
StandardGefahrenanalyse und kritische Lenkungspunkte in der Lebensmittelproduktion.
StandardGute Herstellungspraxis: was der Begriff meint und wo er verlangt wird.
VerpackungAufbau, Materialien und warum Blister eine eigene Stanzform brauchen.
VerpackungEtiketten auf Rolle, maschinelles und manuelles Aufbringen.
RechtWelche Allergene gekennzeichnet werden müssen und wie sie hervorgehoben werden.
RechtDie EU-Verpackungsverordnung und was sie für Markeninhaber bedeutet.
HandelDie Artikelnummer, ohne die kein Produkt in ein Handelsregal kommt.
Projekt starten
Schicken Sie uns die Produkte, die Sie im Blick haben, dazu Stückzahl, Gebinde und Wunschtermin. Wir melden uns in der Regel innerhalb von 48 Stunden und prüfen die Verfügbarkeit beim herstellenden Betrieb. Danach bekommen Sie Zahlen, keine Broschüre.
Erstauskunft zu Formaten und Mindestmengen ist kostenfrei. Auf Wunsch arbeiten wir von Anfang an unter einer Vertraulichkeitsvereinbarung.
Sam W. Pack ist der Redaktionsname der OH!S GmbH. Hinter dem Namen steht das gesamte Team aus Produktion, Disposition und Vertrieb; die Texte entstehen aus der täglichen Projektarbeit und werden vor Veröffentlichung fachlich geprüft.
Letzte Überarbeitung dieser Seite: 19. September 2026.
Dieses Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmen. Die Angaben auf dieser Seite sind Produktinformationen für Geschäftskunden und keine medizinische oder ernährungsbezogene Beratung. Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung und eine gesunde Lebensweise. Die Verantwortung für Produktaussagen, Etikettentexte und die Verkehrsfähigkeit des fertigen Produkts liegt beim Inverkehrbringer. Mindestabnahmen, Vorlaufzeiten und Verfügbarkeiten sind projektabhängig und werden vor jeder Zusage mit dem herstellenden Betrieb geklärt.