Verpackungslexikon · Abfüllung & Technik

Mehrkopfwaage: Kombinationswägung für Stückgut und Granulat erklärt

Mehrkopfwaage, auch Kombinationswaage genannt, ist eine Dosierwaage mit mehreren Wägebehältern, die ein Zielgewicht aus Teilmengen zusammensetzt. Eine Steuerung wählt aus allen Behältern die Kombination, die dem Zielgewicht am nächsten kommt, und gibt sie in die Verpackung ab. Geeignet ist sie für rieselfähiges Granulat und Stückgut, weniger für staubende oder haftende Pulver.

  • Prinzip: Teilmengen aus vielen Wägebehältern werden so kombiniert, dass die Summe dem Zielgewicht am nächsten kommt
  • Eignung: rieselfähiges Granulat und Stückgut ja, feine, staubende Pulver eher nicht
  • Abgrenzung: Waage für Stückgut, Schnecke für feine Pulver, Handeinwaage für Fasern

Antwort auf Ihre Anfrage innerhalb von 48 Stunden. NDA auf Wunsch.

Mehrkopfwaage aus Edelstahl mit kreisförmig angeordneten Wiegeeimern
2ⁿ − 1mögliche Kombinationen
IFS Food · EU-Bio
14 oder 20Wägebehälter in typischen
Ausführungen (Beispiel)
16.383mögliche Kombinationen
bei 14 Wägebehältern,
rechnerisch (2¹⁴ − 1)
48 hbis zur Antwort
auf Ihre Anfrage

01 · Definition

Was ist eine Mehrkopfwaage?

Eine Mehrkopfwaage wiegt nicht eine große Portion, sondern viele kleine Teilmengen und sucht daraus die Kombination, die dem Zielgewicht am nächsten kommt. So lässt sich Stückgut schnell und mit wenig Überfüllung abpacken.

Die Mehrkopfwaage besteht aus einem zentralen Verteiler, kreisförmig angeordneten Zuführrinnen, Vorratsbehältern und darunter liegenden Wägebehältern. Jeder Wägebehälter hat eine eigene Wägezelle. Eine Steuerung berechnet laufend, welche Behälter zusammen das Zielgewicht ergeben. Im Englischen heißt das Gerät multihead weigher.

Weil Stückgut nie gleich schwer ist, trifft ein einzelner Wägevorgang das Zielgewicht selten. Die Mehrkopfwaage gleicht das aus: Je mehr Behälter zur Auswahl stehen, desto näher kann die Summe am Zielgewicht liegen.

Bauteile der Kombinationswaage
BauteilAufgabe
Zentraler Verteilerverteilt das Produkt auf die Zuführrinnen
Zuführrinnenfördern das Produkt, etwa durch Vibration, zu den Vorratsbehältern
Vorratsbehälterhalten eine Teilmenge bereit
Wägebehälterwiegt die Teilmenge mit eigener Wägezelle
Sammeltrichterführt die gewählte Kombination zusammen und gibt sie an die Verpackung ab
Steuerungwählt die beste Kombination

02 · Funktionsprinzip

So funktioniert die Kombinationswägung der Mehrkopfwaage

Verteilen

Das Produkt fällt auf den zentralen Verteiler und läuft über die Zuführrinnen zu den Vorratsbehältern.

zentral

Vorlegen und wägen

Jeder Vorratsbehälter gibt eine Teilmenge in seinen Wägebehälter. Dort wird sie mit einer eigenen Wägezelle gewogen.

je Behälter

Kombinieren

Die Steuerung prüft die möglichen Kombinationen und wählt die, deren Summe dem Zielgewicht am nächsten liegt. Je nach Einstellung muss die Summe das Zielgewicht erreichen oder in einem festgelegten Fenster liegen.

Auswahl

Abwerfen

Die gewählten Wägebehälter öffnen gemeinsam, und die Teilmengen fallen über den Sammeltrichter in den Beutel oder die Schale.

in die Verpackung

Nachfüllen

Die entleerten Behälter werden neu befüllt. Die übrigen Teilmengen bleiben für den nächsten Takt im Rennen.

nächster Takt
Schema der Kombinationswägung: Teilmengen in Wägebehältern ergeben zusammen das Zielgewicht
Kombinationswägung: Mehrere Teilmengen ergeben zusammen das Zielgewicht

Ein Rechenbeispiel zeigt die Idee. Sechs Wägebehälter enthalten 23, 31, 38, 27, 45 und 19 g, das Zielgewicht beträgt 100 g. Die Behälter 1, 2, 4 und 6 ergeben zusammen 23 + 31 + 27 + 19 = 100 g. Die Alternativen liegen daneben: Behälter 1, 2 und 5 kommen auf 99 g, Behälter 3, 5 und 6 auf 102 g. Die Steuerung wählt die Kombination mit der geringsten Abweichung.

Rechnerisch mögliche Kombinationen (2ⁿ − 1)
Wägebehältermögliche Kombinationen
663
101.023
1416.383
201.048.575

Beispielwerte zur Veranschaulichung, keine Messwerte. Typische Ausführungen haben etwa 14 oder 20 Wägebehälter. Reale Steuerungen begrenzen je nach Konzept die Auswahl; die Tabelle zeigt das Prinzip, nicht die Leistung eines Geräts.

03 · Eignung

Für welche Produkte eignet sich die Mehrkopfwaage?

Eignung heißt: Das Produkt rieselt oder fällt zuverlässig in jede Zuführrinne und bleibt dort, wo es hingehört. Das trifft auf Stückgut und Granulat zu, nicht auf jedes Pulver.

Eignung nach Füllgut
FüllgutEignungBegründung
Stückgut: Trockenfrüchte, Süßwaren, Kekse, NüssegutDas Stückgewicht schwankt, die Kombination gleicht es aus; Bruchschutz beachten
freifließendes Granulat: Zucker, Salz, Reis, Kaffeebohnengutrieselt gleichmäßig in die Rinnen; Rückprall im Beutel beachten
feine, staubende Pulver: Proteinpulver, Kakao, Mehleher nichtStaub, Haftung und Elektrostatik, der Schneckendosierer passt besser
klebrige oder fettige Produktenur nach Versuchhaften an Rinnen und Behältern, Eignung am Muster prüfen
faseriges Trockengut: Safranfäden, Blütenblätter, Kräuterneinverhaken und brechen, Handeinwaage ist die Lösung
Flüssigkeiten und Pastenneinfalsches Prinzip, besser Kolben, Pumpe oder Durchflussmesser

Die Kombinationswägung lebt davon, dass jede Teilmenge gleichmäßig und vorhersehbar im Wägebehälter ankommt. Feines Pulver staubt, haftet an Rinnen und Behältern und lädt sich elektrostatisch auf. Die Teilmengen werden dann unvorhersehbar, und Staub gelangt in die Siegelzone des Beutels. Deshalb gilt Pulver als Domäne der Schneckendosierung, siehe Dosieranlagen.

Mehrkopfwaage auf einer Plattform über einer Beutelmaschine in einem hellen Produktionsraum
Mehrkopfwaage über einer Beutelmaschine (Symbolbild): Das Wiegegut fällt direkt in den Beutel.

04 · Abgrenzung

Mehrkopfwaage oder Schneckendosierer?

Beide Systeme dosieren, aber nach unterschiedlichen Prinzipien: Die Mehrkopfwaage kombiniert Gewichte, der Schneckendosierer fördert Volumen. Das Füllgut entscheidet.

Kombinationswaage und Schneckendosierung im Vergleich
KriteriumMehrkopfwaageSchneckendosierer
Prinzipgravimetrisch: Teilmengen werden kombiniertvolumetrisch: eine Schnecke fördert das Pulver
FüllgutStückgut, rieselfähiges Granulatfeine, staubende Pulver
Genauigkeit entsteht durchAuswahl aus vielen Teilmengengleichmäßige Schüttdichte und gleichmäßigen Austrag
Typische StörungenBrückenbildung, Bruch, Rückprallschwankende Schüttdichte, Staub, Brücken im Trichter
Die bessere Wahl beiStückgut mit schwankendem Stückgewichtfeinem Pulver

Zwischen beiden Systemen liegen weitere Lösungen. Die Linearwaage wiegt jede Portion für sich, ohne Kombination, und passt zu Granulaten. Der Becherdosierer misst nach Volumen und eignet sich für gleichmäßig rieselnde Körner. Einen Überblick über alle Systeme gibt der Eintrag Dosieranlagen; Flüssiges und Pastöses behandelt die Nassabfüllung.

05 · Integration

Mehrkopfwaage und Beutelmaschine: das Zusammenspiel

Die Kombinationswaage gibt die Portion nach unten ab und sitzt deshalb meist über einer vertikalen Schlauchbeutelmaschine, in die Stückgut aus der Waage fällt, siehe Schlauchbeutelmaschine. Ebenso füllt sie vorgefertigte Beutel wie Doypacks und Schalen.

An der Schnittstelle zwischen Waage und Beutel entstehen die meisten Probleme, nicht in der Waage selbst.

  • RückprallElastische Produkte springen beim Aufprall zurück und landen im Siegelbereich. Angepasste Fallrohre und sanfte Rutschen helfen.
  • BrückenbildungSperrige Produkte verkeilen sich im Übergangstrichter oder im engen Beutelmund. Rüttler und große Beutelöffnungen beugen vor.
  • ProduktbruchEmpfindliche Produkte zerbrechen bei tiefem Fall. Gefederte Fallklappen, gummierte Rutschen und geringere Fallgeschwindigkeit schützen sie.

06 · Genauigkeit

Genauigkeit der Mehrkopfwaage: Mittelwert, Give-away und Kontrolle

Die Waage senkt die Überfüllung, das Give-away, weil sie das Zielgewicht aus Teilmengen trifft. Wie genau sie dabei ist, hängt vom Produkt ab. Einen Universalwert gibt es nicht, und Angaben ohne Produkt, Zielgewicht und Geschwindigkeit sind wenig aussagekräftig.

Rechtlich muss der Durchschnitt aller Packungen mindestens die Nennfüllmenge erreichen. Die Regeln bündelt der Eintrag Nettofüllmenge. Eine Kontrollwaage am Linienende prüft zusätzlich die einzelne Packung.

  • Stückgewicht im Verhältnis zum ZielgewichtJe kleiner das Stückgewicht, desto feiner lässt sich die Summe auf das Ziel abstimmen.
  • Zahl der WägebehälterMehr Behälter bedeuten mehr Auswahl.
  • Gleichmäßige ZuführungSchwankende Teilmengen verschlechtern jede Kombination.
  • GeschwindigkeitJe höher der Takt, desto weniger Zeit zum Beruhigen der Wägung.
  • ProduktzustandFeuchte und Klebrigkeit verändern Fluss und Gewicht.

Die Verordnung (EG) Nr. 852/2004 verlangt in Anhang II, dass Ausrüstung mit Lebensmittelkontakt gereinigt werden kann. Hier sind das Rinnen, Behälter und Trichter. Beim Wechsel zu allergenhaltigen Produkten steigt der Reinigungsaufwand, siehe CIP und SIP und Allergene.

07 · Entscheidung

Wann sich die Mehrkopfwaage lohnt

Die Tabelle ordnet typische Situationen ein. Sie ersetzt keinen Versuch, aber sie spart den falschen Weg.

Entscheidungshilfe: welches Dosiersystem wann?
SituationÜblicher Weg
Stückgut mit schwankendem Stückgewicht, rieselfähigMehrkopfwaage
freifließendes Granulat, hoher TaktMehrkopfwaage oder Becherdosierer
feines, staubendes PulverSchneckendosierer
faseriges TrockengutHandeinwaage
Flüssigkeit oder PasteKolben, Pumpe oder Durchflussmesser
häufiger Wechsel mit AllergenenReinigungsaufwand früh einplanen

Typische FehlerPulver wird ohne Versuch an der Waage geplant. Das Stückgewicht ist im Verhältnis zum Zielgewicht zu groß, sodass sich die Summe nur grob abstimmen lässt. Rückprall und Bruch am Beutelmund werden unterschätzt. Und der Reinigungsaufwand beim Allergenwechsel fehlt in der Planung.

Stückgut oder Granulat?

Mehrkopfwaage oder Schnecke: am Muster klären

Schicken Sie uns Produkt, Stückgewicht und Zielgewicht. Innerhalb von 48 Stunden wissen Sie, wie wir Ihr Projekt einordnen.

  • Antwort in 48 Stunden
  • NDA auf Wunsch
  • Muster vor Kalkulation

Diese Angaben beschleunigen Ihr Angebot

Mit diesen Punkten können wir Ihr Projekt in der Regel ohne Rückfragen einordnen.

  • Produkt und Form: Stückgut, Granulat oder Pulver
  • Stückgewicht, kleinstes bis größtes, und Abmessungen
  • Zielgewicht beziehungsweise Nennfüllmenge je Packung
  • Empfindlichkeit: Bruch, Klebrigkeit, Fett, Feuchte, Staub
  • Format: Beutel, Doypack, Stickpack, Schale oder Dose
  • Auflage gesamt und Wunschtermin
  • Rohstoff: von Ihnen beigestellt oder von uns beschafft; Bio ja oder nein
  • Allergene und geplante Produktwechsel
  • Muster und Datenblatt, soweit vorhanden

08 · Anfrage

So gelingt Ihre Anfrage in einem Schritt

Ein Muster ist die beste Grundlage, denn erst der Versuch mit Ihrem echten Produkt zeigt, ob eine Waage oder eine Schnecke sauber läuft. Für eine erste Einschätzung genügen die Eckdaten.

Formatabhängige Mindestmengen nennen wir Ihnen mit der ersten Antwort. Mehr zum Leistungsumfang: Lohnabfüllung bei OH!S und Lohnabfüllung Pulver.

09 · FAQ

Häufige Fragen zur Mehrkopfwaage

Was ist eine Mehrkopfwaage?

Eine Mehrkopfwaage, auch Kombinationswaage oder im Englischen multihead weigher genannt, ist eine Dosierwaage mit mehreren Wägebehältern. Jeder Behälter wiegt eine Teilmenge, eine Steuerung wählt die Kombination, die dem Zielgewicht am nächsten kommt, und gibt sie in die Verpackung ab. Sie eignet sich für rieselfähiges Granulat und Stückgut.

Wie funktioniert die Kombinationswägung?

Das Produkt wird über einen zentralen Verteiler auf Zuführrinnen und Vorratsbehälter verteilt und in die Wägebehälter abgegeben. Jeder Behälter wiegt seine Teilmenge. Die Steuerung prüft die möglichen Kombinationen und wählt die mit der geringsten Abweichung vom Zielgewicht. Die gewählten Behälter öffnen gemeinsam, danach werden sie neu befüllt.

Für welche Produkte ist die Mehrkopfwaage geeignet?

Gut geeignet sind Stückgut wie Trockenfrüchte, Süßwaren, Kekse und Nüsse sowie freifließende Granulate wie Zucker, Salz, Reis oder Kaffeebohnen. Bei bruchempfindlichem Gut müssen Fallhöhe und Rutschen angepasst werden. Klebrige oder fettige Produkte brauchen einen Versuch am Muster. Für Fasern und Flüssigkeiten ist sie nicht geeignet.

Ist die Mehrkopfwaage für Pulver geeignet?

Für feine, staubende Pulver in der Regel nicht. Sie stauben, haften an Rinnen und Behältern und laden sich elektrostatisch auf, sodass die Teilmengen unvorhersehbar werden. Für solche Pulver ist der Schneckendosierer üblicher. Für grobkörniges, rieselfähiges Granulat dagegen ist die Waage eine gängige Lösung.

Mehrkopfwaage oder Schneckendosierer: was passt wann?

Die Waage kombiniert Teilmengen nach Gewicht und passt zu Stückgut und rieselfähigem Granulat. Der Schneckendosierer fördert Pulver volumetrisch und passt zu feinen, staubenden Pulvern. Entscheidend sind Fließverhalten und Stückgewicht. Bei Grenzfällen entscheidet ein Versuch mit Ihrem echten Rohstoff.

Wie genau ist eine Mehrkopfwaage?

Einen Universalwert gibt es nicht. Die Genauigkeit hängt von Stückgewicht im Verhältnis zum Zielgewicht, Anzahl der Wägebehälter, Gleichmäßigkeit der Zuführung und Geschwindigkeit ab. Rechtlich muss der Durchschnitt aller Packungen die Nennfüllmenge erreichen. Angaben ohne Produkt, Zielgewicht und Takt sind wenig aussagekräftig.

Kann eine Mehrkopfwaage Doypacks befüllen?

Ja, bei körnigem und stückigem Füllgut ist die Kombinationswaage eine gängige Lösung für Standbodenbeutel. Wichtig sind passende Fallrohre und Rutschen gegen Rückprall und Bruch sowie eine ausreichend große Beutelöffnung gegen Brückenbildung. Bei Pulver kommen eher Schneckendosierer zum Einsatz.

Mit welcher Dosiertechnik füllt OH!S ab?

Welches Dosierorgan für Ihr Produkt passt, legen wir am Muster fest. Wir füllen pulvrige, flüssige und stückige Produkte auf VFFS- und HFFS-Anlagen ab. Faseriges Trockengut wie Safranfäden oder ganze Kräuter wird von Hand eingewogen, denn maschinelle Dosierung führt dort zu Faserbruch und großen Streuungen.

10 · Fazit

Fazit: die Mehrkopfwaage für Stückgut, die Schnecke für Pulver

Die Kombinationswägung löst ein konkretes Problem: Stückgut ist nie gleich schwer, und viele kleine Teilmengen lassen sich zu einem genauen Zielgewicht kombinieren. Sie passt zu Stückgut und rieselfähigem Granulat. Für feine, staubende Pulver ist der Schneckendosierer die übliche Antwort, für Fasern die Handeinwaage.

Verlangen Sie keinen Universalwert für die Genauigkeit. Entscheidend sind Produkt, Stückgewicht im Verhältnis zum Zielgewicht und die Übergabe in den Beutel. Ein Versuch am Muster beantwortet die meisten Fragen.

Wenn Sie so weit sind, schicken Sie uns die Angaben aus der Checkliste. Wie sich alle Dosiersysteme unterscheiden, erklärt der Eintrag Dosieranlagen.

Projekt starten

Pulverprojekt anfragen – mit Format, Menge und Zeitrahmen

Schicken Sie uns Produkt, Format und Menge. Sie bekommen innerhalb von 48 Stunden eine Antwort.

  1. Anfrage sendenProdukt, Format, Menge und Zeitrahmen genügen für den Start. NDA auf Wunsch.
  2. Antwort in 48 StundenWir melden uns mit einer ersten Einschätzung.
  3. Angebot nach Klärung der EckdatenPreise und Termine nennen wir verbindlich im Angebot.

Rechtlicher HinweisDie hier bereitgestellten Informationen dienen als fachliche Orientierung für Produktentwickler, Einkauf und Geschäftskunden der OH!S GmbH. Sie ersetzen keine Rechtsberatung und keine rechtliche Einzelfallprüfung; maßgeblich ist der amtliche Wortlaut der genannten Rechtsakte und Normen. Für Produktkonformität, Kennzeichnung und Umweltaussagen ist die jeweils nach Gesetz verantwortliche Partei zuständig, in der Regel der Inverkehrbringer. Alle Angaben wurden nach bestem Wissen auf Basis der genannten Quellen zusammengestellt; eine Haftung für Vollständigkeit, Aktualität oder Richtigkeit wird nicht übernommen.

Quellen

  1. Wikipedia: Mehrkopfwaage (Aufbau, Funktionsprinzip, Einsatzgebiete). Stand: 05.10.2026. Wikipedia (öffnet in neuem Tab)
  2. Engapack: Vertikale Schlauchbeutelmaschinen (VFFS) für Schüttgüter und Stückgut aus Mehrkopfwaage. Stand: 05.10.2026. Engapack (Herstellerseite) (öffnet in neuem Tab)
  3. SEW-Eurodrive: Vertikale Schlauchbeutelmaschine (Prinzip und Einsatz bei Schüttgütern). Stand: 05.10.2026. SEW-Eurodrive (Herstellerseite) (öffnet in neuem Tab)
  4. Richtlinie 76/211/EWG zur Angleichung der Rechtsvorschriften über die Abfüllung bestimmter Erzeugnisse nach Gewicht oder Volumen in Fertigpackungen (Durchschnittsprinzip). Stand: 05.10.2026. EUR-Lex, Richtlinie 76/211/EWG (öffnet in neuem Tab)
  5. Verordnung (EG) Nr. 852/2004 über Lebensmittelhygiene, Anhang II (u. a. Kapitel V, Anforderungen an Ausrüstung). Stand: 05.10.2026. EUR-Lex, Verordnung 852/2004 (öffnet in neuem Tab)

Rechts- und Quellenstand: Oktober 2026. Änderungen: 29.04.2025 Erstveröffentlichung · 05.10.2026 vollständig überarbeitet: Kombinationswägung schematisch mit Rechenbeispiel erklärt, Eignung nach Füllgut und Abgrenzung zur Schneckendosierung ergänzt, Absolutaussagen („± 1 g unabhängig von Packgut“, „selbst klebrige Produkte wie Fleisch und Käse“) entfernt, Anfrage-Checkliste ergänzt.

Sam W. Pack · Fach- und Blogstimme der OH!S GmbH

Das offene Geheimnis: Hinter Sam steckt kein einzelner Mensch, sondern unser gesamtes OH!S-Team – über 30 Jahre Verpackungskompetenz, gebündelt in einer ehrlichen Stimme. Mehr davon im Schnack&Pack-Blog.

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