Verpackungslexikon · Kartonagen & Wellpappe
B-Welle ist die Feinwelle der Wellpappe: Die gewellte Mittellage hat eine Wellenhöhe von 2,2 bis 3,1 mm und eine Wellenteilung von 4,8 bis 6,5 mm, das sind rund 154 bis 208 Wellen je Meter. Sie ergibt flache, gut bedruckbare Platten und ist zugleich Baustein zweiwelliger Aufbauten wie BC und EB.
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01 · Definition
Sie ist die flache Welle unter den gängigen Wellenarten. Sie liefert glatte, gut bedruckbare Platten und steckt in vielen zweiwelligen Aufbauten.
Die Wellenart beschreibt die gewellte Mittellage durch zwei Maße: die Wellenhöhe, den Abstand von Wellental zu Wellenspitze, und die Wellenteilung, den Abstand zweier Wellenspitzen. Hier liegt die Höhe zwischen 2,2 und 3,1 mm, die Teilung zwischen 4,8 und 6,5 mm. Der Verband der Wellpappen-Industrie führt sie als Feinwelle.
Nach der Höhe lautet die Reihenfolge der Wellenarten A, C, B, E. Sie liegt also zwischen der Mittelwelle C und der Feinstwelle E. Den Überblick über alle Wellenarten gibt der Eintrag Wellpappe.

02 · Steckbrief
Diese Werte sind Klassengrenzen der Systematik, keine Garantiewerte eines Herstellers. Praxiswerte liegen innerhalb der Spannen.
| Merkmal | Wert | Hinweis |
|---|---|---|
| Bezeichnung | Feinwelle | nicht mittelgroß: das ist die C-Welle |
| Wellenhöhe | 2,2–3,1 mm | typisch ca. 2,4 mm |
| Wellenteilung | 4,8–6,5 mm | Abstand zweier Wellenspitzen |
| Wellen je Meter | rund 154–208 | Praxis ca. 150–185 |
| Wellen je Fuß (US-Angabe) | ca. 47 | entspricht ca. 154 je Meter |
| Aufarbeitungsfaktor | 1,30–1,35 | Fläche Wellenstoff je Fläche Wellpappe |
Klassengrenzen laut Fachseiten nach VDW-Systematik (Bezug DIN 55468, Ausgabe nicht geprüft). Wellen je Meter = 1.000 ÷ Wellenteilung in mm.
03 · Bezeichnung
Händlerseiten und frühere Fassungen dieses Eintrags nennen die B-Welle „mittelfein“ oder „mittelgroß“. Das stimmt mit der Systematik nicht überein: Mittelgroß ist die C-Welle. Sie ist die Feinwelle. Das ist mehr als Wortklauberei, denn wer „mittel“ liest, erwartet etwa die Polsterung der C-Welle und bekommt sie nicht.
Bei der Zahl je Meter ist sie unauffälliger als A und C. Die US-Angabe von ca. 47 Wellen je Fuß ergibt umgerechnet rund 154 je Meter, die untere Grenze der Klasse. Als Plausibilitätstest taugt das Lineal: Auf 100 mm Länge liegen hier 15 bis 21 Wellenspitzen.
| Angabe | Rechnung | Ergebnis | Plausibel? |
|---|---|---|---|
| 47 je Meter (falsch gelesen) | 1.000 mm ÷ 47 | Teilung ca. 21 mm | Nein, Klasse B hat 4,8–6,5 mm |
| 47 je Fuß (US) | 47 ÷ 0,3048 | ca. 154 je Meter | Ja, untere Grenze |
| Teilung 5,5 mm (Beispiel) | 1.000 ÷ 5,5 | ca. 182 je Meter | Ja |
| Teilung 4,8 mm | 1.000 ÷ 4,8 | ca. 208 je Meter | Ja, obere Grenze |
04 · Aufbau
Allein ergibt sie eine dreilagige Platte. Kombiniert mit einer zweiten Welle entsteht zweiwellige Wellpappe mit fünf Papierlagen.
| Aufbau | Papierlagen | Wellen | Rolle von B |
|---|---|---|---|
| einwellig | 3 | B | flache Platte für leichte bis mittelschwere Ware und Druck |
| BC-Welle | 5 | B und C | Kombination mit der Mittelwelle für mehr Tragfähigkeit und Polsterung, Dicke ca. 6–7 mm |
| EB-Welle | 5 | E und B | Kombination mit der Feinstwelle für feinere Oberfläche bei höherer Stabilität |
Rollen und Dicken nach Händler- und Ratgeberseiten (TIS/GDV, Transpack, packweiser). Die Zahl vor dem Punkt der VDW-Sorte nennt die Wellenbahnen, die Buchstaben die Wellenarten, die Zahl danach die Güteklasse.
Die Decken sind Kraftliner (laut Fachseiten mindestens 80 % Frischfasern) oder Testliner aus Altpapier, den Wellenstoff liefern meist Recyclingfasern. Eine Angabe wie KL135 / Ws90 / TL120 nennt die Flächengewichte der Lagen in g/m². Die Welle formt die Wellpappenanlage unter Wärme, Dampf und Druck, die Wellenspitzen werden mit Stärkeleim an die Decke geklebt. Die Kartonform folgt dem FEFCO-Code.
05 · Eigenschaften
Die Feinwelle punktet bei Oberfläche und Dicke. Bei Polsterung gibt sie Stärke ab.
| Eigenschaft | Einordnung | Was Sie prüfen sollten |
|---|---|---|
| Bedruckbarkeit | gut, glatter als C- und A-Welle | Druckverfahren, Deckenpapier, Farbaufbau |
| Planlage und Wanddicke | flach, geringe Wanddicke | Außenmaß, Lagenhöhe auf der Palette |
| Stapeldruckfestigkeit | gut im Verhältnis zur Dicke | BCT des fertigen Kartons |
| Durchstoßwiderstand | tendenziell höher bei flacher Welle | Prüfwert mit Norm und Einheit |
| Polsterung | geringer als bei C- und A-Welle | Einleger, Trennstege, Füllung |
| Verarbeitung | für maßgenaue Kartons und Stanzformen verbreitet | Bauform nach FEFCO-Code |
Der Kantenstauchwiderstand ECT misst die Tragkraft der Platte in Wellenrichtung (ISO 3037), der Stapelstauchwiderstand BCT die Kraft am fertigen Karton (ISO 12048). Aus der Platte allein folgt kein Kartonwert: Er hängt von Form, Maßen und Klima ab. Fachliteratur beschreibt, dass eine flachere Welle den Flachstauchwiderstand senkt, Kantenstauch- und Durchstoßwiderstand aber tendenziell erhöht. Welche Wirkung im Einzelfall überwiegt, zeigt die Prüfung am fertigen Karton.

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Keine Werte ohne BedingungenDieser Eintrag nennt keine Beispielwerte für ECT oder BCT. Sie hängen von Papier, Hersteller, Kartonform und Prüfklima ab. Lassen Sie sich Werte vom Kartonhersteller mit Norm, Einheit und Prüfbedingungen bestätigen.
06 · Feinere Wellen
Wer zur Feinwelle recherchiert, trifft schnell auf noch feinere Wellen. Die Tabelle zeigt, wo sie in der Systematik liegen.
| Wellenart | Wellenhöhe | Wellenteilung | Wellen je Meter |
|---|---|---|---|
| B-Welle (Vergleich) | 2,2–3,1 mm | 4,8–6,5 mm | rund 154–208 |
| D-Welle | 1,9–2,2 mm | 3,5–4,8 mm | rund 208–286 |
| E-Welle | 1,0–1,9 mm | 2,6–3,5 mm | rund 286–385 |
| F-Welle | 0,6–1,0 mm | 1,8–2,6 mm | rund 385–556 |
| G-Welle | unter 0,6 mm | bis 1,8 mm | über 556 |
Klassengrenzen laut Fachseiten nach VDW-Systematik. Wellen je Meter = 1.000 ÷ Wellenteilung in mm. Die N-Welle mit etwa 0,4 mm Höhe ist hier nicht aufgeführt.
Die G-Welle ist die flachste Welle der Tabelle und ergibt sehr dünne, gut bedruckbare Wellpappe. Für den Versand von Beuteln, Dosen und Sets spielt sie in der Regel keine Rolle, weil sie kaum Polsterung bietet. Die E-Welle behandelt der Eintrag E-Welle.
07 · Wellenwahl
Die Tabelle ordnet die häufigsten Fälle ein. Sie ist eine Orientierung, keine Freigabe.
| Situation | B einwellig? | Naheliegende Alternative |
|---|---|---|
| Bedruckter Versandkarton für leichte bis mittelschwere Ware | Ja, häufige Wahl | C-Welle, wenn mehr Pufferwirkung zählt |
| Flacher Karton, der wenig Volumen belegen soll | Ja, geringe Wanddicke | — |
| Maßgenauer Karton für Automatenverpackung oder Stanzform | Ja, verbreitet | — |
| Stoßempfindliche Ware ohne Einleger | Eher nein, geringe Polsterung | C-Welle, A-Welle oder Einleger |
| Schwere Ware, hohe Stapelhöhe, lange Lagerung | Einwellig meist zu schwach | zweiwellig, etwa BC |
| Display oder Verkaufsschachtel mit feinem Druck | Eher nein | E-Welle, bei mehr Last EB |
Typische FehlwahlZwei Fehler kommen häufig vor. Der erste: B-Welle nach „mittel“ bestellen und die Polsterung der C-Welle erwarten. Der zweite: eine einwellige Feinwelle für schwere Dosen- oder Glassets wählen, weil sie dünn und ausreichend wirkt, ohne den Stapelstauchwiderstand des fertigen Kartons zu prüfen.
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08 · Gewicht und Palette
Der Aufarbeitungsfaktor der B-Welle liegt bei 1,30 bis 1,35, bei der C-Welle bei 1,40 bis 1,45. Je Quadratmeter Platte braucht sie daher weniger Wellenstoff. Das Rechenbeispiel im Eintrag Wellpappe zeigt, dass der Unterschied kleiner ist als der Einfluss des Deckenpapiers.
Mehr zählt die Wanddicke. Ein Karton hat in jedem Außenmaß zwei Wände. Bei gleichem Innenmaß wächst das Außenmaß also doppelt so stark wie der Unterschied der Wellenhöhe, und auf der Palette summiert sich das über jede Lage.
| Rechengröße | Wert | Rechnung |
|---|---|---|
| Typische Wellenhöhe C-Welle | 3,6 mm | Fachseiten |
| Typische Wellenhöhe B-Welle | 2,4 mm | Fachseiten |
| Unterschied je Wand | 1,2 mm | 3,6 − 2,4 |
| Weniger je Außenmaß (zwei Wände) | 2,4 mm | 2 × 1,2 |
| Weniger Palettenhöhe bei 10 Lagen | 24 mm | 10 × 2,4 |
Rechenbeispiel zur Veranschaulichung, keine Herstellerwerte. Deckenpapiere, Rillzugaben und Bauform kommen je Hersteller hinzu.
Die Ersparnis gilt nur bei gleicher Tragfähigkeit. Reicht die einwellige Platte für die Stapellast nicht, folgt der Wechsel auf zweiwellige Sorten und damit mehr Wanddicke. Legen Sie das Innenmaß fest und lassen Sie das Außenmaß vom Kartonhersteller ausweisen. Gehen Ihre Produkte als Set oder Multipack in einen Versandkarton, gehört das zur Konfektionierung und zum Co-Packing. Dazu zählt laut unserer Leistungsbeschreibung auch die zusätzliche Sammel- und Transportverpackung.
09 · Recycling
Der frühere Satz „zu 100 % recyclingfähig“ ist nicht belegbar. Richtig ist: Wellpappe wird überwiegend im Altpapierkreislauf verwertet, und der konkrete Aufbau entscheidet.
| Faktor | Wirkung | Was Sie tun können |
|---|---|---|
| Wachs-, Paraffin-, Bitumen- und Ölpapiere | gehören nach Fachseiten nicht ins Altpapier | im Karton vermeiden |
| Kunststoffbeschichtungen, etwa PE | verhindern die Trennung der Fasern, werden als Reject abgetrennt | beschichtungsfreie Varianten anfragen |
| Klebebänder und Fremdstoffe | stören die Verwertung | vor der Entsorgung entfernen, papierbasierte Bänder prüfen |
| Druckfarben, Lacke, Klebstoffe | zählen zur Schwermetallsumme und zum Aufbau | Nachweise des Herstellers anfordern |
| Verschmutzung | weitgehend saubere Ware gehört in die Altpapiersammlung | Verunreinigung im Versandweg vermeiden |
Gebrauchte Wellpappe ist als Altpapiersorte 1.05 nach EN 643 geführt, der Code PAP 20 nach Entscheidung 97/129/EG kennzeichnet Wellpappe und ist in Deutschland freiwillig. Der VDW nennt für das Material Wellpappe eine Recyclingquote von über 95 %, erstmals 2023 ermittelt. Das ist eine Branchenzahl und keine Aussage über einen einzelnen Karton. Welche Wellenart verbaut ist, spielt für diese Frage keine Rolle.
Keine PauschalaussagenAussagen wie „100 % recyclingfähig“, „umweltfreundlich“ oder „biologisch abbaubar“ sind für Wellpappe nicht belegbar und seit dem 27. September 2026 nach der Richtlinie (EU) 2024/825 problematisch. Eine Recyclingklasse sagen wir für keinen Karton zu: Die Leistungsstufen A bis C der PPWR gelten frühestens ab dem 1. Januar 2030. Mehr im Eintrag Recyclingfähigkeit.
10 · Regulatorik
Ein Versandkarton ist rechtlich eine Transport- oder E-Commerce-Verpackung, eine bedruckte Schachtel, die der Kunde mit dem Produkt kauft, eine Verkaufsverpackung. Mehr in den Einträgen Versandverpackung und Verpackungsarten.
Ein Umkarton berührt Lebensmittel in der Regel nicht unmittelbar. Ist Kontakt möglich, gilt die Verordnung (EG) Nr. 1935/2004; für Papier und Karton gibt es kein EU-Einzelrecht, in Deutschland dient die BfR-Empfehlung XXXVI als Beurteilungsgrundlage. Mehr im Eintrag MOSH und MOAH.
Der Kartonhersteller liefert Materialaufbau und Nachweise. Die Summe aus Blei, Cadmium, Quecksilber und sechswertigem Chrom darf nach Art. 5 PPWR 100 mg/kg nicht überschreiten, einschließlich Druckfarben, Lacken und Klebstoffen.
Mit diesen Punkten können wir Ihr Projekt in der Regel ohne Rückfragen einordnen.
11 · Anfrage
Nennen Sie uns, was Sie über Ihren Karton wissen und was noch offen ist. Das gilt auch, wenn Sie nur die Sorte kennen, etwa 1.30 B oder 2.30 BC, und noch keine Maße haben.
Beigestellte Verpackungen sollten mit Materialaufbau und Nachweisen vor Produktionsstart vorliegen. Dann lassen sich Wellenwahl, Außenmaß und Lagenbild gemeinsam prüfen. Alle Fragen laufen über die Anfrage, nicht über Einzelkontakte.
12 · FAQ
Nach der Systematik des Verbands der Wellpappen-Industrie hat die B-Welle eine Wellenhöhe von 2,2 bis 3,1 mm und eine Wellenteilung von 4,8 bis 6,5 mm. Typisch sind Höhen um 2,4 mm. Daraus folgen rund 154 bis 208 Wellen je Meter, Praxisangaben liegen bei etwa 150 bis 185. Das sind Klassengrenzen, keine Produktwerte, der konkrete Karton richtet sich nach Papier und Hersteller.
Nach der VDW-Systematik ist die B-Welle die Feinwelle. Mittelgroß ist dort die C-Welle mit 3,1 bis 4,0 mm Höhe. Der frühere Stand dieses Eintrags nannte die B-Welle mittelfein und mittelgroß, das ist missverständlich und ist korrigiert. Nach der Höhe lautet die Reihenfolge A, C, B, E: Die B-Welle liegt zwischen C- und E-Welle.
Ja, US-Datenblätter nennen für die B-Welle ca. 47 Wellen je Fuß. Ein Fuß misst 0,3048 Meter, umgerechnet sind das rund 154 Wellen je Meter und damit die untere Grenze der Klasse. Bei der B-Welle fällt der Fuß-Meter-Fehler weniger auf als bei A und C. Wer 47 als Wert je Meter liest, rechnet mit einer Wellenteilung von rund 21 mm, die es bei Wellpappe nicht gibt.
Häufig für Versandkartons und maßgenaue Kartons für leichte bis mittelschwere Ware, für bedruckte Verpackungen und Stanzverpackungen, bei denen eine glatte Oberfläche und geringe Wanddicke zählen. Außerdem ist sie Baustein zweiwelliger Wellpappe wie BC und EB. Für sehr schwere oder stark stapelbelastete Ware prüft man zweiwellige Sorten, für feinen Druck die E-Welle.
In der Regel ja. Je feiner die Welle, desto gleichmäßiger ist die Oberfläche der Außendecke, und die engere Teilung der B-Welle zeichnet sich weniger ab als die der C-Welle. Für sehr feine Motive gilt die E-Welle noch als besser geeignet. Wie gut ein Druckbild gelingt, hängt zusätzlich von Deckenpapier, Druckverfahren und Farbaufbau ab.
Die G-Welle gehört zu den feinsten Wellen der VDW-Systematik. Ihre Wellenteilung reicht bis 1,8 mm, die Wellenhöhe liegt unter 0,6 mm. Damit ist sie deutlich flacher als die B-Welle mit 2,2 bis 3,1 mm Höhe. Für den Versand von Beuteln, Dosen und Sets spielt sie in der Regel keine Rolle, weil sie kaum Polsterung bietet.
Diese Aussage ist nicht belegbar und sollte nicht verwendet werden. Wellpappe besteht überwiegend aus Papierfasern und wird im Altpapierkreislauf verwertet. Ob ein konkreter Karton recyclingfähig ist, hängt von Beschichtung, Klebstoffen, Druck und Verschmutzung ab, nicht von der Wellenart. Nennen Sie in Aussagen die konkrete Papierqualität und lassen Sie sich den Aufbau vom Kartonhersteller bestätigen.
Die E-Welle ist feiner und liefert das glattere Druckbild, die B-Welle ist etwas höher und trägt als einwellige Platte in der Regel mehr. Für Displays und Verkaufsschachteln mit feinem Motiv wählt man häufig E, für bedruckte Versandkartons B. Wenn feiner Druck und höhere Last zusammenkommen, nennen Fachseiten die zweiwellige EB-Welle.
13 · Fazit
Die B-Welle ist die Feinwelle: 2,2 bis 3,1 mm hoch, 4,8 bis 6,5 mm Teilung, rund 154 bis 208 Wellen je Meter. Mittelgroß ist sie nicht, das ist die C-Welle. Die Zahlen im früheren Stand dieses Eintrags stimmten, die Aussage „zu 100 % recyclingfähig“ stimmte nicht und ist entfernt.
Sie ist flach, gut bedruckbar und spart Palettenhöhe, polstert aber weniger als C- und A-Welle. Für schwere oder stapelbelastete Ware kommen zweiwellige Sorten wie BC infrage. Klären Sie Gewicht, Stapelhöhe und Innenmaß vor der Wellenwahl und verlangen Sie den BCT des fertigen Kartons. Als Nächstes lesen Sie, wie sich die feinere E-Welle zur B-Welle verhält.
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Rechts- und Quellenstand: Oktober 2026. Änderungen: 29.05.2023 Erstveröffentlichung · 05.10.2026 vollständig überarbeitet: B-Welle als Feinwelle nach VDW eingeordnet (statt „mittelfein/mittelgroß“), Maße auf Klassengrenzen erweitert, Überclaims („zu 100 % recyclingfähig“, „umweltfreundlich“) durch differenzierte Recyclingbewertung ersetzt, G-Welle und feinere Wellen ergänzt, Entscheidungstabelle und Rechenbeispiel neu.
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