Verpackungslexikon · Logistik & Services

Konfektionierung: Sets bilden, bestücken und etikettieren

Konfektionierung bezeichnet in Verpackung und Logistik das Zusammenstellen mehrerer Artikel, Beilagen und Verpackungen zu einer neuen, verkaufs- oder versandfertigen Einheit, etwa einem Set, Multipack oder Display. Typische Schritte sind Setbildung, Beilegen von Anleitungen, Etikettieren und Verpacken, manuell, halbautomatisch oder automatisiert.

  • Neue Einheit: Konfektionierung macht aus Einzelartikeln ein Set, Multipack oder Display – Kommissionierung stellt dagegen nur einen Auftrag zusammen
  • Ablauf mit Prüfpunkten: Stückliste, Mustersatz, Vollständigkeitskontrolle, Etikett und Chargenzuordnung entscheiden über die Qualität
  • Recht vor dem Start klären: Rolle nach PPWR, Leerraum, GTIN und Pflichtangaben gehören in die Planung

Antwort auf Ihre Anfrage innerhalb von 48 Stunden. NDA auf Wunsch.

Konfektionierung: aufgestellte Faltschachteln auf einem Förderband
IFS Food · EU-Bio
50 %höchster Leerraumanteil bei
Umverpackungen (Art. 24 PPWR)
700+Stellplätze über alle
Standorte und Läger
4–8 WochenProduktionsvorlauf nach
Auftragsklärung und Material
48 hbis zur Antwort
auf Ihre Anfrage

Leerraum: Art. 24 PPWR, ab 1. Januar 2030 oder später (Stand 5. Oktober 2026). Stellplätze und Vorlauf sind Größenordnungen und je Projekt zu klären.

01 · Definition

Was ist Konfektionierung in Verpackung und Logistik?

Konfektionierung macht aus mehreren Einzelteilen eine neue Einheit: aus vier Portionsbeuteln, einer Anleitungskarte und einer Faltschachtel wird ein Probierset, aus vielen Dosen ein Display.

In Verpackung und Logistik umfasst die Konfektionierung alle Arbeitsschritte, die fertige Artikel zu einer verkaufs- oder versandfertigen Einheit verbinden: Sets bilden, Beilagen einlegen, Displays bestücken, etikettieren und in Umkartons verpacken. Die Produkte bleiben dabei, wie sie sind. Neu ist die Einheit, die entsteht.

Der Begriff hat mehrere Bedeutungen. In der Textilbranche steht Konfektion für Kleidung in Serie und Standardgrößen, in der Elektrotechnik für das Fertigen von Kabeln nach Zeichnung, im Arzneimittelbereich für das Verpacken von Arzneiformen. Dieser Eintrag behandelt die Verpackungs- und Logistikbedeutung.

Wird das Produkt selbst geöffnet, dosiert oder umgefüllt, ist das Lohnabfüllung und keine Konfektionierung. Welche Leistungen OH!S im Einzelnen übernimmt, steht auf der Seite Konfektionierung und Co-Packing.

Konfektionierung und verwandte Begriffe
BegriffLeitfrageErgebnis
KonfektionierungWelche Artikel und Beilagen werden zu einer neuen Einheit?Set, Multipack, Display
KommissionierungWas braucht dieser eine Auftrag aus dem Lager?zusammengestellter Auftrag
LohnverpackungIn welche Verpackung kommt die fertige Ware?verpackte, versandfertige Ware
LohnabfüllungWie wird das Füllgut dosiert und eingefüllt?befülltes Packmittel
Co-PackingJe nach Anfrage: Verpacken, Konfektionieren, oft auch Abfüllenverkaufs- oder versandfertige Ware

02 · Ablauf

So läuft eine Konfektionierung ab: Beispiel Probierset

Der Ablauf ist von Projekt zu Projekt ähnlich. Das Beispiel: ein Probierset aus vier Portionsbeuteln, einer Anleitungskarte und einer Faltschachtel.

Bestandteile und Stückliste

Alle Bestandteile stehen mit Menge je Set in einer Stückliste. Beim Wareneingang wird jede Lieferung gegen Lieferschein, Charge und Mindesthaltbarkeit geprüft. Fehlt eine Angabe, wird sie vor dem Start geklärt.

vor dem Start

Muster und Freigabe

Aus den echten Bestandteilen entsteht ein Mustersatz. Er zeigt, ob alles in die Schachtel passt, wie die Beilage liegt und wo das Etikett sitzt. Erst nach Ihrer Freigabe beginnt die Serie.

vor der Serie

Setbildung

Am Packplatz werden die Bestandteile in fester Reihenfolge eingelegt: Schachtel aufrichten, Beutel einlegen, Karte beilegen. Eine Vollständigkeitskontrolle, etwa durch Zählen oder Wiegen, verhindert unvollständige Sets.

je Set

Beilagen

Anleitungen, Flyer, Proben oder Gutscheine kommen in der freigegebenen Version dazu. Veraltete Restbestände werden vor dem Start ausgesondert.

je Set

Etikettierung

Das Set-Etikett trägt die Angaben, die der Inverkehrbringer verantwortet: Bezeichnung, Pflichtangaben, Charge, Mindesthaltbarkeit und Barcode. Es wird auf Datenstand und Position geprüft.

je Set oder Charge

Prüfen, verpacken, versenden

Stichproben und Dokumentation schließen die Charge ab. Danach folgen Umkarton, Palettierung und Versandetikett, je nach Ziel für Lager, Handel oder Endkunden.

je Charge
Konfektionierung: Beutel und Dosen werden zu einem Set in eine Versandschachtel gelegt
Konfektionierung von Artikeln für einen Onlineshop

Der Ablauf gilt für Sets im Handel ebenso wie für Aktionsware oder Geschenkverpackungen im Onlineshop. Wie Aufträge danach aus dem Lager zusammengestellt werden, erklärt der Eintrag Picking; Lager und Versand beschreibt die Seite Logistik, den Online-Handel E-Commerce-Verpackung.

03 · Klärpunkte

Setbildung, Beilagen und Etikett: was Sie vorab klären sollten

In diesen drei Schritten entstehen die meisten Rückfragen. Wer sie vor dem Start beantwortet, spart Schleifen.

Bestandteile eines Sets vor der Konfektionierung: Portionsbeutel, Anleitungskarte, Faltschachtel und Etikettenbogen
Bestandteile eines Sets vor der Konfektionierung

Vor dem Start liegen alle Bestandteile am Muster nebeneinander: Beutel, Karte, Schachtel, Etikett. Passt eines davon nicht in Maß, Menge oder Version, zeigt sich das hier und nicht erst in der Serie.

Setbildung

Die Stückliste legt fest, was in welcher Menge ins Set kommt. Prüfen Sie Maße und Toleranzen der Bestandteile am Muster. Haben Bestandteile unterschiedliche Mindesthaltbarkeitsdaten, richtet sich das Set in der Praxis nach dem kürzesten. Planen Sie die Entnahme nach FEFO, also first expired, first out.

Beilagen

Anleitungen, Flyer und Proben gehören zum Set und brauchen wie die Hauptprodukte eine Version und eine Freigabe. Klären Sie, wer sie liefert, in welcher Menge inklusive Ausschuss und wer freigibt. Wird eine Beilage nach dem Druck geändert, müssen alte Bestände gesperrt werden.

Etikett

Ein Set ist meist eine eigene Handelseinheit und braucht in der Regel eine eigene GTIN. Das Etikett trägt Pflichtangaben, Charge und Mindesthaltbarkeit. Verfahren, Materialien und Pflichtangaben erklärt der Eintrag Etikettierung.

04 · Arbeitsweise

Manuell, halbautomatisch oder automatisiert: wann was?

Welche Arbeitsweise passt, hängt weniger an der Stückzahl allein als an Wiederholung, Variantenvielfalt und Empfindlichkeit der Teile.

Arbeitsweisen der Konfektionierung im Vergleich
ArbeitsweiseGeeignet beiGrenze
Manuellwechselnden Sets, vielen Varianten, empfindlichen oder sperrigen TeilenZeitaufwand wächst mit der Stückzahl; Qualität hängt an Packanweisung und Kontrolle
Halbautomatischgleichbleibendem Ablauf; Förderband, Waage und Scanner unterstützen die MitarbeitendenUmrüsten bei jedem Variantenwechsel
Automatisiertgroßen, gleichförmigen Serien und standardisierten SetsRüstaufwand und Bindung an ein Format; lohnt erst bei hoher Wiederholung

Kleine Serien mit vielen Varianten laufen meist von Hand, große gleichförmige Serien automatisiert. Dazwischen liegt die halbautomatische Lösung, die bei vielen Projekten der praktische Mittelweg ist.

Sets, Displays, Aktionsware?

Konfektionierung nach Ihrem Ablaufplan, vom Muster bis zur Serie

Beschreiben Sie Bestandteile, Stückzahl und Zieltermin. Innerhalb von 48 Stunden melden wir uns mit einer ersten Einschätzung.

  • Antwort in 48 Stunden
  • NDA auf Wunsch
  • Stückliste genügt für den Start

05 · Regulatorik

Recht und Nachhaltigkeit: neue Einheit, neue Pflichten

Wer konfektioniert, erzeugt eine neue Verpackungseinheit. Das hat drei rechtliche Folgen, die in die Planung gehören.

Rolle nach PPWR

Die PPWR (Verordnung (EU) 2025/40, seit 12.08.2026) unterscheidet Erzeuger (Konformität, Dokumentation) und Hersteller (Registrierung, Systembeteiligung). Bei Auftragsfertigung unter Kundenmarke ist nach der Auslegung der ZSVR grundsätzlich der Auftraggeber Erzeuger; Lagern und Versenden fertiger Ware allein begründet meist keine Erzeugerrolle. Mehr in Erzeuger und Hersteller nach PPWR.

Umverpackung und Leerraum

Art. 24 PPWR begrenzt den Leerraum in Umverpackungen, Transport- und E-Commerce-Verpackungen auf höchstens 50 %, ab 1. Januar 2030 oder später, je nach Durchführungsrechtsakt. Füllmaterial zählt als Leerraum. Verkaufsverpackungen sind ausgenommen, Befüller müssen den Leerraum aber bis 12. Februar 2028 auf das notwendige Maß begrenzen. Mehr zu Umverpackung.

Kennzeichnung und Rückverfolgbarkeit

Lebensmittel-Sets tragen die Pflichtangaben nach der Lebensmittelinformationsverordnung (Art. 9), verantwortet vom Inverkehrbringer (Art. 8). Außerdem muss nachweisbar sein, von wem eine Zutat stammt und an wen ein Erzeugnis ging (Art. 18 VO (EG) 178/2002). Beim Set heißt das: Die Chargen der Bestandteile werden der Set-Charge zugeordnet.

Umweltaussagen auf Sets und VerpackungPauschale Aussagen wie „nachhaltiges Geschenkset“ sind seit dem 27. September 2026 nach der Richtlinie (EU) 2024/825 problematisch und brauchen einen Beleg. Eine Recyclingklasse (A bis C) lässt sich für einen konkreten Aufbau nicht zusagen, weil die EU die Bewertungsmethode erst bis zum 1. Januar 2028 festlegt. Veredelungen wie Folienkaschierung können die Bewertung beeinflussen. Hintergrund: Umweltaussagen.

06 · Auswahl

Auswahlkriterien: woran Sie eine verlässliche Konfektionierung erkennen

Konfektionierung entscheidet sich selten an einzelnen Handgriffen, sondern an der Prozesssicherheit. Diese Kriterien helfen beim Vergleich von Dienstleistern.

Den Aufwand bestimmen die Zahl der Bestandteile und Varianten je Set, der Anteil an Handarbeit, Packmittel und Etiketten sowie die Lagerdauer. Preise nennen wir verbindlich erst im Angebot.

  • Stückliste und PackanweisungGibt es eine schriftliche Stückliste und eine bebilderte Packanweisung je Set? Ohne sie hängt das Ergebnis an einzelnen Personen.
  • MusterfreigabeWird vor der Serie ein Mustersatz gebaut und von Ihnen freigegeben?
  • VollständigkeitskontrolleWie wird verhindert, dass unvollständige Sets die Linie verlassen: Zählen, Wiegen, Stichprobe?
  • ChargenführungWerden die Chargen der Bestandteile der Set-Charge zugeordnet und dokumentiert?
  • Etiketten und BeilagenWer prüft Version und Position, und wie werden alte Bestände ausgesondert?
  • Geltungsbereich der ZertifikateGilt der Standard für die Tätigkeit? IFS Food bezieht sich auf Betriebe, die Lebensmittel verarbeiten oder lose primär verpacken, IFS Logistics auf Transport und Lagerung.
  • Lagerplatz und FlexibilitätKönnen Bestandteile vorgehalten und Spitzen abgefangen werden?

Typische Fehler

  • Die Stückliste ändert sich nach dem Start, Etiketten oder Beilagen sind aber schon gedruckt.
  • Bestandteile mit sehr unterschiedlichem Mindesthaltbarkeitsdatum landen im selben Set.
  • Das Set-Etikett trägt die GTIN eines Einzelprodukts statt einer eigenen Nummer.
  • Der Umkarton ist deutlich größer als nötig und wird später beim Leerraum zum Problem.
  • Die Chargen der Bestandteile sind nicht dokumentiert, ein Rückruf wird dadurch schwer.

Diese Angaben beschleunigen Ihr Angebot

Mit diesen Punkten können wir Ihr Konfektionierungsprojekt in der Regel ohne Rückfragen einordnen.

  • Bestandteile mit Menge je Set (Stückliste) sowie Maße und Gewicht je Bestandteil
  • Beilagen wie Anleitung, Flyer oder Probe und wer sie liefert
  • Verpackung: Faltschachtel, Tray oder Display vorhanden oder zu beschaffen; bei Neuanfertigung Abmessungen, Kartonqualität und Veredelung
  • Packprozess: Vorgaben zum Aufrichten und Packen, manuell oder automatisiert, falls vorhanden
  • Etikett und Kennzeichnung: wer liefert die Daten, ist eine GTIN vorhanden
  • Mindesthaltbarkeit und Chargen der Bestandteile
  • Auflage gesamt, Lieferziel und Wunschtermin

07 · Anfrage

So gelingt Ihre Anfrage in einem Schritt

Stammen die Bestandteile aus einer Abfüllung bei OH!S, gelten dafür die Mindestmengen des jeweiligen Formats, etwa mindestens 10.000 Stück je Auftrag bei Sachets und Stickpacks.

Planen Sie vom Auftrag bis zur Produktion 4 bis 8 Wochen ein, gerechnet ab der Auftragsklärung und sobald das Material vorliegt. Die Frist hängt von Bestandteilen, Druck und Packmittel ab.

08 · FAQ

Häufige Fragen zur Konfektionierung

Was bedeutet Konfektionierung?

In Verpackung und Logistik bedeutet Konfektionierung, mehrere Artikel, Beilagen und Verpackungen zu einer neuen, verkaufs- oder versandfertigen Einheit zusammenzustellen, zum Beispiel zu einem Set, Multipack oder Display. In der Textilbranche meint Konfektion dagegen die Fertigung von Kleidung in Serie. Dieser Eintrag behandelt die Verpackungs- und Logistikbedeutung.

Was ist der Unterschied zwischen Konfektionierung und Kommissionierung?

Die Kommissionierung stellt aus dem Lagerbestand die Artikel für einen einzelnen Kundenauftrag zusammen. Die Konfektionierung baut eine neue, immer gleiche Einheit, etwa ein Set oder Display, meist in Serie und oft vor der Einlagerung. Im Fulfillment greifen beide ineinander und werden deshalb oft gleichgesetzt, sind aber verschiedene Aufgaben.

Was ist der Unterschied zwischen Konfektionierung und Lohnverpackung?

Lohnverpackung heißt, fertige Ware im Auftrag in eine Verpackung zu bringen, zum Beispiel in Kartons, Folie oder auf Paletten. Konfektionierung heißt, aus mehreren Artikeln und Beilagen eine neue Einheit zu bilden. In der Praxis überschneiden sich beide: Ein Set wird konfektioniert und danach verpackt. Am Markt wird dafür häufig auch der Begriff Co-Packing verwendet.

Wann lohnt sich manuelle, wann automatisierte Konfektionierung?

Manuell passt bei wechselnden Sets, vielen Varianten und empfindlichen oder sperrigen Teilen. Automatisierung lohnt sich bei großen, gleichförmigen Serien mit hoher Wiederholung, weil jedes Umrüsten Aufwand verursacht. Dazwischen liegt die halbautomatische Arbeitsweise mit Förderband, Waage und Scanner. Eine feste Mengengrenze gibt es nicht.

Braucht ein Set eine eigene GTIN?

In der Regel ja, denn ein Set ist eine neue Handelseinheit mit eigener Zusammensetzung. Maßgeblich sind die Vergabegrundsätze von GS1, die festlegen, wann eine Änderung eine neue Nummer erfordert. Klären Sie das vor dem Etikettendruck, weil das Set-Etikett die Nummer als Barcode trägt.

Wer ist bei einem Set Erzeuger nach der PPWR?

Erzeuger ist, wer eine Verpackung oder ein verpacktes Produkt selbst herstellt oder unter eigenem Namen oder eigener Marke gestalten oder herstellen lässt. Bei Auftragsfertigung unter Ihrer Marke ist nach der Auslegung der Zentralen Stelle Verpackungsregister grundsätzlich der Auftraggeber Erzeuger. Die Rolle wird je Projekt geprüft und dokumentiert.

Gelten bei Lebensmitteln oder Arzneimitteln besondere Regeln?

Bleiben die Primärverpackungen geschlossen, stehen Kennzeichnung, Rückverfolgbarkeit und sauberes Arbeiten im Vordergrund; Verpackungsmaterial darf keine Kontaminationsquelle sein (Verordnung (EG) 852/2004, Anhang II Kapitel X). Wird das Produkt geöffnet, gelten die Regeln der Abfüllung. Arzneimittel unterliegen eigenen Regelwerken (EU-GMP-Leitfaden); GMP ist bei OH!S nicht Standard und wird vorab angefragt.

09 · Fazit

Fazit: Konfektionierung ist ein Prozess, kein Handgriff

Konfektionierung verbindet fertige Artikel zu einer neuen Einheit, und genau darin liegen die Risiken: eine unvollständige Stückliste, eine falsche Beilage, ein Etikett ohne passende GTIN. Wer Stückliste, Mustersatz und Kontrollpunkte vorab festlegt, bekommt Sets, die beim ersten wie beim zehntausendsten Stück gleich aussehen.

Rechtlich lohnt der frühe Blick auf die Rolle nach PPWR, den Leerraum des Umkartons und belegbare Umweltaussagen. Wie Lohnverpackung und Co-Packing zur Konfektionierung stehen, erklärt der Eintrag zu Lohnverpackung. Wenn Ihr Set steht, schicken Sie uns die Angaben aus der Checkliste.

Projekt starten

Set-Projekt anfragen – mit Format, Menge und Zeitrahmen

Schicken Sie uns Produkt, Format und Menge. Sie bekommen innerhalb von 48 Stunden eine Antwort.

  1. Anfrage sendenProdukt, Format, Menge und Zeitrahmen genügen für den Start. NDA auf Wunsch.
  2. Antwort in 48 StundenWir melden uns mit einer ersten Einschätzung.
  3. Angebot nach Klärung der EckdatenPreise und Termine nennen wir verbindlich im Angebot.

Rechtlicher HinweisDie hier bereitgestellten Informationen dienen als fachliche Orientierung für Produktentwickler, Einkauf und Geschäftskunden der OH!S GmbH. Sie ersetzen keine Rechtsberatung und keine rechtliche Einzelfallprüfung; maßgeblich ist der amtliche Wortlaut der genannten Rechtsakte und Normen. Für Produktkonformität, Kennzeichnung und Umweltaussagen ist die jeweils nach Gesetz verantwortliche Partei zuständig, in der Regel der Inverkehrbringer. Alle Angaben wurden nach bestem Wissen auf Basis der genannten Quellen zusammengestellt; eine Haftung für Vollständigkeit, Aktualität oder Richtigkeit wird nicht übernommen.

Quellen

  1. Verordnung (EU) 2025/40 über Verpackungen und Verpackungsabfälle (PPWR), Art. 3 (Begriffe: Erzeuger, Hersteller, Umverpackung), Art. 24 (Leerraum). Stand: gilt seit 12.08.2026. EUR-Lex: Verordnung (EU) 2025/40 (öffnet in neuem Tab)
  2. Europäische Kommission: Leitlinien zur Verordnung (EU) 2025/40, Bekanntmachung C/2026/3084 (Abl. C vom 10.06.2026), nicht bindend. Europäische Kommission (öffnet in neuem Tab)
  3. Verordnung (EU) Nr. 1169/2011 betreffend die Information der Verbraucher über Lebensmittel, Art. 8 (Verantwortlicher) und Art. 9 (Pflichtangaben). EUR-Lex: Verordnung (EU) Nr. 1169/2011 betreffend die Information … (öffnet in neuem Tab)
  4. Verordnung (EG) Nr. 178/2002 zur Festlegung der allgemeinen Grundsätze des Lebensmittelrechts, Art. 18 (Rückverfolgbarkeit). EUR-Lex: Verordnung (EG) Nr. 178/2002 zur Festlegung der allgemein… (öffnet in neuem Tab)
  5. Verordnung (EG) Nr. 852/2004 über Lebensmittelhygiene, Anhang II Kapitel X (Verpackung und Umhüllung). EUR-Lex: Verordnung (EG) Nr. 852/2004 (öffnet in neuem Tab)
  6. IFS Management GmbH: IFS Food (Version 8), Geltungsbereich; IFS Logistics (Version 3). Stand: 05.10.2026. IFS (öffnet in neuem Tab)

Rechts- und Quellenstand: Oktober 2026. Änderungen: 25.01.2025 Erstveröffentlichung · 05.10.2026 vollständig überarbeitet: Inhalte der Dublette „Lexikon – Die Konfektionierung“ geprüft und zusammengeführt (301-Weiterleitung auf diesen Eintrag), Bekleidungsbeispiel durch einen Ablauf mit Setbildung, Beilagen und Etikettierung ersetzt, Abgrenzung zu Kommissionierung, Lohnverpackung und Lohnabfüllung ergänzt, Rechtsstand PPWR und Anfrage-Checkliste neu.

Sam W. Pack · Fach- und Blogstimme der OH!S GmbH

Das offene Geheimnis: Hinter Sam steckt kein einzelner Mensch, sondern unser gesamtes OH!S-Team – über 30 Jahre Verpackungskompetenz, gebündelt in einer ehrlichen Stimme. Mehr davon im Schnack&Pack-Blog.

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