Glycin – OH!S Rohstoff-Lexikon

Rohstoff-LexikonGlycin

Glycin

Die kleinste Aminosäure als vielseitiger Rohstoff für moderne NEM-Konzepte

Letztes Update: · Quellen: 6 · Lesezeit: ca. 9 Min.

Glycin ist die kleinste und strukturell einfachste proteinogene Aminosäure und ein vielseitiger Rohstoff für die Nahrungsergänzungsmittel-Industrie. Der Körper kann den Stoff selbst herstellen, weshalb er als nicht-essenziell gilt – als Baustein von Kollagen, Glutathion und Kreatin erfüllt die Aminosäure dennoch zentrale Stoffwechselfunktionen. In Nahrungsergänzungsmitteln findet die Aminosäure vor allem Anwendung in Schlaf-, Beauty- und Longevity-Konzepten sowie als natürlich süßer Geschmacksträger. Dieser Lexikoneintrag liefert Produktentwicklern und Einkäufern die fachliche Grundlage für fundierte Entscheidungen rund um Rohstoff, Galenik und Produktion.

§ 01 — SteckbriefTechnische Daten & Synonyme

Für Produktentwickler und Einkäufer sind präzise Spezifikationen unverzichtbar. Die folgende Übersicht fasst die wichtigsten chemisch-physikalischen Eckdaten der Aminosäure zusammen:

Technische Daten zu Glycin
MerkmalSpezifikation
Wissenschaftlicher NameAminoessigsäure (2-Aminoethansäure)
Synonyme / TrivialnamenGlycin, Glycocoll, Aminoessigsäure, Gly (G)
CAS-Nummer56-40-6
SummenformelC₂H₅NO₂
Molare Masse75,07 g/mol
Physikalische EigenschaftenWeißes, kristallines Pulver; geruchlos; süßer Geschmack
LöslichkeitGut wasserlöslich (ca. 25 g/100 ml bei 25 °C); nahezu nicht fettlöslich
Herkunft (kommerziell)Überwiegend chemische Synthese; teils fermentativ/enzymatisch
StandardisierungLebensmittel-/Pharmaqualität (Ph. Eur., USP, FCC); Gehalt ≥ 98,5 %
Zusatzstoff-StatusE 640 (Geschmacksverstärker)

§ 02 — HerkunftHerkunft & Gewinnung

Die Aminosäure kommt in nahezu allen eiweißhaltigen Lebensmitteln vor. Besonders reich sind kollagen- und gelatinehaltige tierische Produkte wie Haut, Knochen und Bindegewebe sowie Fleisch und Fisch; auch Hülsenfrüchte und Getreide liefern relevante Mengen. Über eine normale Mischkost nehmen Erwachsene schätzungsweise 2 bis 5 Gramm pro Tag auf. Zusätzlich bildet der Körper die Aminosäure selbst aus Serin, Cholin und Threonin – vor allem in Leber und Nieren.

Für die kommerzielle Herstellung als Rohstoff spielt die Lebensmittelernte keine Rolle. Industriell wird der Rohstoff überwiegend chemisch synthetisiert, klassisch aus Chloressigsäure und Ammoniak oder über die Strecker-Synthese; daneben existieren fermentative und enzymatische Verfahren. Das Ergebnis ist ein hochreines, kristallines Pulver, das sich in Gehalt und Reinheit eng spezifizieren lässt – ein praktischer Vorteil gegenüber extraktiven Rohstoffen mit natürlichen Schwankungen.

Für Nahrungsergänzungsmittel ist Material in Lebensmittel- bzw. Pharmaqualität (Ph. Eur., USP oder FCC) maßgeblich. Synthetisch hergestelltes Material ist zudem frei von tierischen Ausgangsstoffen und damit grundsätzlich für vegane Konzepte geeignet – anders als gelatinebasierte Quellen. Diese Eigenschaft ist bei der Rohstoffauswahl früh zu klären.

Glycin Pulver – kristalline Aminosäure als Rohstoff für Nahrungsergänzungsmittel
Hochreines, kristallines Pulver in Lebensmittelqualität – der Ausgangspunkt jeder Rezeptur.
ℹ Praxis-Hinweis für Einkäufer

Wer vegane oder vegetarische Produkte plant, sollte sich die synthetische bzw. tierfreie Herkunft per Spezifikation und Lieferantenerklärung bestätigen lassen. Halal- und Kosher-Zertifikate sind bei Bedarf ebenfalls vorab anzufordern.

§ 03 — WirkprofilInhaltsstoffe & Wirkprofil

Die Aminosäure ist weit mehr als ein simpler Eiweißbaustein. Trotz ihrer einfachen Struktur ist sie an einer Vielzahl biochemischer Prozesse beteiligt. Wichtig für die Vermarktung: Eine gesundheitsbezogene Bewerbung ist nur im Rahmen zugelassener Health Claims zulässig – die folgenden Funktionen beschreiben den biochemischen Forschungsstand, nicht beworbene Wirkversprechen.

Baustein körpereigener Moleküle

Als kleinste Aminosäure dient sie dem Körper als Vorstufe mehrerer Schlüsselsubstanzen. Sie ist Bestandteil von Glutathion (gemeinsam mit Cystein und Glutaminsäure), Mitsubstrat der Kreatin-Synthese sowie Baustein von Häm und Purinen. Besonders prominent ist die Rolle im Kollagen: Etwa jede dritte Aminosäure im Kollagenmolekül ist Glycin, was die enge Verbindung zu Beauty- und Gelenkkonzepten erklärt.

Funktion im Nervensystem

Im zentralen Nervensystem wirkt die Aminosäure als Botenstoff. Im Rückenmark und Hirnstamm fungiert es als hemmender Neurotransmitter, während es am NMDA-Rezeptor als Co-Agonist beteiligt ist. Diese Doppelrolle ist Gegenstand der Forschung – unter anderem im Zusammenhang mit Schlafqualität und kognitiven Funktionen.

§ 04 — ForschungsstandWissenschaftlicher Stand

Am bekanntesten ist die Forschung zur Schlafqualität. In kleineren Humanstudien verbesserte die Einnahme von 3 g Glycin vor dem Schlafengehen die subjektive Schlafqualität und verkürzte in der Polysomnografie die Einschlaflatenz, ohne die Schlafarchitektur zu verändern (Yamadera et al., 2007; Bannai & Kawai, 2012). Die untersuchten Stichproben waren jedoch klein.

Eine systematische Übersichtsarbeit von 2024 ordnet diese Befunde vorsichtig ein: Zwar zeigten sich bei längerer Einnahme Verbesserungen des Schlafs in gesunden Gruppen, doch die zugrunde liegenden Studien hatten kleine Stichproben und ein hohes Verzerrungsrisiko (Soh et al., 2024). Belastbare große, kontrollierte Studien fehlen bislang.

Weitere Forschung betrifft die Rolle der Aminosäure bei der Glutathion-Bildung im Alter, entzündungsregulierende Effekte sowie die Kollagensynthese, für die die körpereigene Bereitstellung möglicherweise limitierend ist (Razak et al., 2017; Aguayo-Cerón et al., 2023). Insgesamt ist die Evidenz überwiegend präliminär; der genaue Wirkmechanismus ist nicht abschließend geklärt.

Wichtig für Hersteller: Aus diesen Forschungsdaten lassen sich keine zugelassenen gesundheitsbezogenen Aussagen ableiten. Aktuelle Forschungsdaten finden sich in der Datenbank der U.S. National Library of Medicine (PubMed) ↗, die einen umfassenden Überblick über laufende Studien bietet.

§ 05 — AnwendungAnwendungsbereiche & Produktkonzepte

Für die Produktentwicklung ist die Aminosäure aus mehreren Gründen attraktiv: Sie ist gut dosierbar, geschmacklich angenehm und lässt sich mit vielen Rohstoffen kombinieren. Aus B2B-Sicht eröffnet die Aminosäure verschiedene Produktkategorien – vom funktionellen Pulver bis zur Kombikapsel.

Geeignete Darreichungsformen

Die Aminosäure wird häufig als Pulver verarbeitet, da marktübliche Tagesmengen im Grammbereich liegen und sich der natürlich süße Geschmack als Eigenaroma nutzen lässt – ideal für Sticks, Sachets und lösliche Pulver. Glycin Kapseln sind ebenfalls möglich, erfordern bei höheren Dosen jedoch mehrere Einheiten pro Tag. Die Aminosäure ist gut wasserlöslich und stabil, was die Formulierung erleichtert.

Typische Produktkonzepte

Im Schlaf- und Entspannungssegment wird die Aminosäure gern mit Magnesiumglycinat oder Melatonin kombiniert. Für Beauty- und Gelenkprodukte bietet sich die Kombination mit Kollagen-Peptiden an, im Longevity-Bereich die Verbindung mit N-Acetylcystein (GlyNAC-Konzepte). Als geschmacksgebende Komponente ist die Aminosäure auch in Aminosäure- und Sportformulierungen verbreitet. Häufig ergänzt Vitamin B6 solche Rezepturen als Cofaktor im Aminosäure-Stoffwechsel.

Glycin Kapseln und Pulver als Darreichungsformen für Nahrungsergänzungsmittel
Die Aminosäure lässt sich als Pulver, in Sticks und Sachets sowie als Kapsel verarbeiten.
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§ 06 — RegulatorikRegulatorik & Zulassung

Glycin ist als etablierte Aminosäure in der EU kein Novel Food und für den Einsatz in Nahrungsergänzungsmitteln und Lebensmitteln zugelassen. Als Zusatzstoff trägt es zusätzlich die Nummer E 640 und darf als Geschmacksverstärker eingesetzt werden. Für die Kennzeichnung gelten die Vorgaben der Lebensmittelinformations-Verordnung (LMIV, VO (EU) Nr. 1169/2011).

⚠ Regulatorischer Hinweis

Für die Aminosäure sind derzeit keine gesundheitsbezogenen Angaben nach der Health-Claims-Verordnung (EG) Nr. 1924/2006 zugelassen. Werbeaussagen zu Schlaf, Kollagen oder Stoffwechsel sind damit unzulässig. Verantwortlich für rechtskonforme Produkt-Claims ist allein der jeweilige Inverkehrbringer.

EFSA Health Claims (Stand 2026)

Im EU-Register der zugelassenen Health Claims ist für den Rohstoff keine spezifische Angabe gelistet. Allgemeine Eiweiß-Claims – etwa zu Muskelmasse oder Knochen – beziehen sich auf Protein als Nährstoff und sind an definierte Mindestmengen geknüpft; sie lassen sich nicht pauschal auf isoliertes Glycin übertragen. Eine sorgfältige rechtliche Prüfung der geplanten Auslobung vor Markteintritt ist daher unverzichtbar.

§ 07 — SicherheitSicherheit & Kontraindikationen

Die Aminosäure gilt in marktüblichen Mengen als gut verträglich. Da der Körper die Aminosäure selbst bildet und sie regelmäßig über die Nahrung aufnimmt, ist die Substanz dem Stoffwechsel vertraut. Bei sehr hohen Einzeldosen können – wie bei Aminosäuren generell – Magen-Darm-Beschwerden wie Übelkeit oder weicher Stuhl auftreten.

  • BfR-Höchstmenge: Für Glycin existiert keine spezifische Höchstmengenempfehlung des BfR; die Datenlage zu einer möglichen Überdosierung gilt als unzureichend. Anders als für Vitamine und Mineralstoffe wurden hier keine Werte abgeleitet. Lediglich für verzweigtkettige Aminosäuren (BCAA) hat das BfR gesonderte Orientierungswerte veröffentlicht.
  • Risikogruppen: Schwangere und Stillende sowie Personen mit eingeschränkter Nieren- oder Leberfunktion sollten isolierte Aminosäure-Zufuhren ärztlich abklären.
  • Wechselwirkungen: Klinisch relevante Wechselwirkungen sind für die Aminosäure kaum dokumentiert; bei bestimmten Antipsychotika wird eine mögliche Beeinflussung der Wirkung diskutiert.
  • Nebenwirkungen: In marktüblichen Dosen gut verträglich; gastrointestinale Beschwerden treten vor allem bei hohen Einzelmengen auf.

§ 08 — EinkaufQualitätskriterien beim Einkauf

Wer glycinhaltige Produkte vermarktet, braucht einen Rohstoff, der in Gehalt, Reinheit und Lieferkontinuität überzeugt. Folgende Kriterien sind beim Einkauf entscheidend:

  • Definierte Qualität nach Ph. Eur., USP oder FCC mit festgelegtem Mindestgehalt (üblich ≥ 98,5 %)
  • Analysenzertifikat (CoA) pro Charge mit Gehaltsbestimmung, Schwermetallen, Restlösungsmitteln und mikrobiologischem Status
  • Herkunftsnachweis: synthetisch bzw. tierfrei für die vegane Deklaration; bei Bedarf Halal- oder Kosher-Zertifikat
  • Zertifizierungen des Lieferanten: IFS Food, FSSC 22000 oder gleichwertig
  • Technische Datenblätter mit Schüttdichte, Partikelgröße und Restfeuchte — relevant für Tablettierung und Kapselfüllung
  • Lieferkontinuität: mindestens zwei qualifizierte Bezugsquellen und schriftliche Liefergarantien
Qualitätsprüfung von Glycin im Labor mit chargenbezogenem Analysenzertifikat
Chargenbezogene Analytik (CoA) sichert Gehalt und Reinheit des Rohstoffs.

§ 09 — SchnellantwortenHäufig gestellte Fragen zu Glycin

Was ist Glycin und warum ist es für NEM-Hersteller wichtig?

Glycin ist die kleinste und strukturell einfachste proteinogene Aminosäure. Der Körper kann sie selbst bilden, weshalb sie als nicht-essenziell gilt. Als Baustein von Kollagen, Glutathion und Kreatin erfüllt die Aminosäure zentrale Stoffwechselfunktionen. Für NEM-Hersteller ist die Aminosäure interessant, weil sie gut dosierbar, geschmacklich angenehm süß und vielseitig kombinierbar ist – etwa in Schlaf-, Beauty- und Longevity-Konzepten.

Wo kommt Glycin natürlich vor?

Glycin steckt in nahezu allen eiweißhaltigen Lebensmitteln. Besonders reich sind kollagen- und gelatinehaltige tierische Produkte wie Haut, Knochen und Bindegewebe sowie Fleisch und Fisch. Auch Hülsenfrüchte und Getreide liefern relevante Mengen. Über eine normale Mischkost nehmen Erwachsene schätzungsweise 2 bis 5 Gramm pro Tag auf. Zusätzlich bildet der Körper es selbst aus Serin, Cholin und Threonin.

Welche Dosierung ist für Glycin marktüblich?

In Nahrungsergänzungsmitteln liegen marktübliche Tagesmengen meist im Bereich von 1 bis 3 Gramm. In Studien zur Schlafqualität wurden häufig 3 Gramm vor dem Schlafengehen eingesetzt. Eine offizielle empfohlene Tagesdosis gibt es nicht, da die Aminosäure nicht-essenziell ist. Die genaue Dosierung legt der Inverkehrbringer im Rahmen der geltenden Vorgaben fest; der Begriff marktüblich ist nicht als Verzehrempfehlung zu verstehen.

Welche Darreichungsformen eignen sich für Glycin?

Die Aminosäure wird häufig als Pulver verarbeitet, weil die Tagesmengen im Grammbereich liegen und sich der natürlich süße Geschmack als Eigenaroma nutzen lässt – ideal für Sticks, Sachets und lösliche Pulver. Glycin Kapseln sind ebenfalls möglich, benötigen bei höheren Dosen aber mehrere Einheiten pro Tag. Die Aminosäure ist gut wasserlöslich und stabil, was die Formulierung erleichtert.

Worauf müssen Hersteller bei der Glycin Lohnabfüllung achten?

Vor Produktionsstart sollten Qualität (Ph. Eur., USP oder FCC), Herkunftsnachweis und Chargenanalytik geklärt sein. Die Aminosäure ist als Pulver gut verarbeitbar; relevant sind Schüttdichte, Partikelgröße und Restfeuchte für Tablettierung und Kapselfüllung. Für vegane Produkte ist die synthetische, tierfreie Herkunft per Spezifikation zu bestätigen. Außerdem sollte die Claim-Strategie rechtlich geprüft sein, da keine Health Claims zugelassen sind.

Hat Glycin Nebenwirkungen?

Glycin gilt in marktüblichen Mengen als gut verträglich, da der Körper die Aminosäure selbst bildet und regelmäßig über die Nahrung aufnimmt. Bei sehr hohen Einzeldosen können – wie bei Aminosäuren generell – Magen-Darm-Beschwerden wie Übelkeit oder weicher Stuhl auftreten. Schwangere, Stillende sowie Personen mit eingeschränkter Nieren- oder Leberfunktion sollten isolierte Aminosäure-Zufuhren ärztlich abklären.

Wie ist Glycin in der EU regulatorisch eingestuft?

Glycin ist als etablierte Aminosäure kein Novel Food und für Nahrungsergänzungsmittel und Lebensmittel zugelassen. Als Zusatzstoff trägt es die Nummer E 640 und darf als Geschmacksverstärker eingesetzt werden. Gesundheitsbezogene Angaben nach der Health-Claims-Verordnung (EG) Nr. 1924/2006 sind für die Aminosäure derzeit nicht zugelassen. Für rechtskonforme Produkt-Claims ist der jeweilige Inverkehrbringer verantwortlich.

Ist Glycin vegan?

Das hängt von der Herkunft ab. Industriell wird die Aminosäure überwiegend chemisch synthetisiert und ist dann frei von tierischen Ausgangsstoffen – also grundsätzlich für vegane Konzepte geeignet. Gelatine- oder kollagenbasierte Quellen sind dagegen tierischen Ursprungs. Wer vegane Produkte plant, sollte sich die tierfreie Herkunft per Spezifikation und Lieferantenerklärung bestätigen lassen.

§ 10 — SchlussFazit: Glycin als vielseitiger Rohstoff

Glycin ist ein vielseitiger, gut verfügbarer und preislich attraktiver Rohstoff mit einem breiten Anwendungsspektrum – von Schlaf- und Beauty-Konzepten bis zu Longevity- und Sportprodukten. Die einfache, gut standardisierbare Struktur und der angenehm süße Geschmack machen die Aminosäure für Produktentwickler besonders handhabbar.

Gleichzeitig gilt es, die regulatorischen Grenzen zu beachten: Ohne zugelassene Health Claims muss die Produktkommunikation sorgfältig formuliert werden. Auch die Herkunft (vegan oder tierisch) und die passende Galenik sollten früh festgelegt werden.

Für Hersteller, die mit dem Rohstoff in den Markt einsteigen, empfiehlt sich zuerst die Klärung von Claim-Strategie, Herkunftsnachweis und Darreichungsform — erst dann folgen Rezeptur und Lohnhersteller. Die OH!S GmbH begleitet Sie dabei von der ersten Rohstoffkalkulation bis zum fertigen Endprodukt.

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⚠ Rechtlicher Hinweis

Die hier bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich als fachliche Grundlage für Produktentwickler und Geschäftskunden der OH!S GmbH. Sie stellen keine medizinische Beratung dar und sind nicht zur Diagnose, Behandlung, Heilung oder Vorbeugung von Krankheiten bestimmt. Für die finalen Produkt-Claims und die Einhaltung der Health-Claims-Verordnung (EG) Nr. 1924/2006 ist der jeweilige Inverkehrbringer verantwortlich. Alle Angaben wurden nach bestem Wissen und auf Basis verfügbarer wissenschaftlicher Literatur zusammengestellt; eine Haftung für Vollständigkeit, Aktualität oder Richtigkeit wird nicht übernommen.

Quellen & weiterführende Literatur

  1. Razak M. A., Begum P. S., Viswanath B., Rajagopal S. (2017). Multifarious Beneficial Effect of Nonessential Amino Acid, Glycine: A Review. Oxidative Medicine and Cellular Longevity, 2017, 1716701. PubMed ↗
  2. Soh J. et al. (2024). The effect of glycine administration on the characteristics of physiological systems in human adults: A systematic review. GeroScience, 46(1), 219–239. PubMed ↗
  3. Yamadera W. et al. (2007). Glycine ingestion improves subjective sleep quality in human volunteers, correlating with polysomnographic changes. Sleep and Biological Rhythms, 5(2), 126–131. DOI ↗
  4. Bannai M., Kawai N. (2012). New therapeutic strategy for amino acid medicine: glycine improves the quality of sleep. Journal of Pharmacological Sciences, 118(2), 145–148. PubMed ↗
  5. Aguayo-Cerón K. A. et al. (2023). Glycine: The Smallest Anti-Inflammatory Micronutrient. International Journal of Molecular Sciences, 24(14), 11236. PubMed ↗
  6. Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR). Nahrungsergänzungsmittel: Isolierte verzweigtkettige Aminosäuren können bei hoher Aufnahme die Gesundheit beeinträchtigen (Stellungnahme zu Aminosäuren). BfR ↗
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