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🌱 Lohnabfüller seit 1995 Nachhaltige Verpackungen bei OH!S — Monomaterial-Doypacks, Kraftpapier-Beutel und Pappdosen für Lohnabfüllung in Deutschland
>25 J.
Erfahrung seit 1995
3
Zertifikate
PPWR
ready bis 2030
Nachhaltige Packmittel · Lohnabfüllung

Nachhaltige Verpackungen für Lebensmittel und Supplements

OH!S füllt in Monomaterial, Kraftpapier, Pappdosen und zertifiziert kompostierbare Folien ab — recyclebar nach PPWR-Designkriterien, IFS-Food-zertifiziert und seit 1995 erprobt. Hauptsitz Hannover, Produktion an mehreren Standorten in Deutschland.

  • Monomaterial PE/PP
  • Kraftpapier & Pappe
  • DIN EN 13432 kompostierbar
  • PPWR-konforme Auswahl

Antwort innerhalb 24 h · NDA auf Wunsch · Beratung kostenfrei

Ihr Partner für nachhaltige Lohnabfüllung

Seit 1995 Verpackungs- und Materialkompetenz

>25
Jahre Erfahrung — gegründet 1995
3
Zertifikate: IFS Food, EU-Bio (DE-ÖKO-039), Demeter
DE
Hannover + mehrere Standorte deutschlandweit
DACH
Service für DE, AT, CH und EU-Inbound
Definition

Was sind nachhaltige Verpackungen?

Die kurze Antwort vorab — Details folgen darunter.

Antwort-zuerst

Nachhaltige Verpackungen schonen Ressourcen über den gesamten Lebenszyklus — von Rohstoff über Produktion und Nutzung bis zur Verwertung am Lebensende. In der Praxis heißt das vor allem: Monomaterial statt Verbundfolie, möglichst recyclebar oder zertifiziert kompostierbar nach DIN EN 13432, sparsam im Materialeinsatz und konform mit der EU-Verpackungsverordnung PPWR.

Die vier Säulen nachhaltiger Verpackungen

Nicht jede „grüne“ Verpackung ist automatisch nachhaltig. Wer sauber arbeitet, prüft vier Dimensionen — und entscheidet pro Produkt neu, welche Lösung passt.

  1. Materialwahl — Monomaterial, recycelte Anteile, nachwachsende Rohstoffe wie Kraftpapier.
  2. Recyclingfähigkeit — sortenrein, ohne Trennprobleme im gelben Sack.
  3. Materialminimierung — möglichst dünne, leichte Verpackung ohne Schutzverlust.
  4. End-of-Life — klare Entsorgungslogik: Recycling oder industrielle Kompostierung.

Was OH!S unter „nachhaltig“ versteht

Wir verkaufen kein „Greenwashing“. Bei OH!S heißt nachhaltig: die Verpackung erfüllt mindestens eines der vier oben genannten Kriterien belegbar — und schützt das Produkt zuverlässig. Eine nicht funktionsfähige Verpackung, die zu Produktverlust führt, ist die unökologischste Option überhaupt.

Im Hub Packmittel finden Sie alle bei uns verfügbaren Formate — von Doypacks bis Pappdosen.

Materialien im Überblick

Welche nachhaltigen Packmittel gibt es?

Die wichtigsten Materialgruppen für die Lohnabfüllung — mit Eigenschaften, typischen Anwendungen und Recyclingpfad.

Material Eigenschaften Typische Anwendung Verwertung
Mono-PE Flexibel, schweißbar, mittlere Barriere — als bedampfte Variante höhere Barriere Doypacks, Sachets, Stickpacks für Pulver und trockene Lebensmittel Stofflich recyclebar im LDPE-Strom
Mono-PP Steifer als PE, hitze- und chemikalienbeständiger, gute Bedruckbarkeit Hochwertige Doypacks, Sachets, Verpackung für fetthaltige Produkte Stofflich recyclebar im PP-Strom
Kraftpapier (mit Innenbeschichtung) Natürliche Haptik, hohe Akzeptanz bei Endkunden, gute Bedruckbarkeit Standbodenbeutel, Doypacks für Tee, Kaffee, Snacks Papierrecycling, sofern Beschichtungsanteil gering
Karton / Pappe Steifes, formstabiles Material aus überwiegend Frischfaser oder Altpapier Pappdosen, Papphülsen, Faltschachteln als Sekundärverpackung Papierrecycling, hohe Quoten in Deutschland
Kompostierbare Folie (DIN EN 13432) Biobasierte Polymere — zerfallen in industrieller Kompostierung Sachets, Beutel für definierte Nischen mit klarer Entsorgungslogik Industrielle Kompostierung, nicht Heimkompost
Glas / Metall Sehr gute Barriere, vollständig recyclebar — schwerer im Transport Premiumprodukte, Säfte, Konserven, Matcha-Dosen aus Metall Mehrfach recyclebar im jeweiligen Stoffstrom

Wichtig — keine Verpackung ist „universell nachhaltig“

Welches Material in Ihrem Fall am besten passt, hängt von Produktempfindlichkeit, Haltbarkeit, Vertriebsweg und Zielgruppe ab. Eine kompostierbare Folie ohne funktionierende Bio-Sammlung im Markt ist weniger ökologisch als eine recyclebare Mono-PE-Folie. Wir bewerten das vor der Bemusterung gemeinsam.

Fokus Monomaterial

Monomaterial — der Standard für recyclebare Folien

Monomaterial bezeichnet Folien, die nur aus einem Kunststofftyp bestehen — typischerweise Polyethylen (PE) oder Polypropylen (PP). Im Gegensatz zu klassischen Multilayer-Verbunden aus PET, Aluminium und PE lassen sich Mono-Folien sortenrein recyceln. Das ist der entscheidende Hebel, um die PPWR-Vorgaben ab 2030 zu erfüllen.

Moderne Mono-Folien sind in den vergangenen Jahren technisch deutlich besser geworden. Durch aufgedampfte Barriereschichten (z.B. SiOx oder AlOx auf PE/PP), bessere Coextrusion und neue Versiegelungsschichten erreichen sie heute Werte, die für viele Lebensmittel und Supplements ausreichen — gegen Sauerstoff, Wasserdampf und Aromaverlust.

Mehr im Lexikon: Was ist Monomaterial?

Mono vs. Multilayer — auf einen Blick

  • Aufbau: Mono = 1 Kunststofftyp · Multilayer = 3–7 Schichten unterschiedlicher Polymere
  • Recycling: Mono = sortenrein im Stoffstrom · Multilayer = oft nur energetische Verwertung
  • Barriere: Mono = mittel bis hoch (mit Bedampfung) · Multilayer = sehr hoch
  • PPWR-Fitness: Mono = grün · Multilayer = teils kritisch
  • Kosten: Mono = vergleichbar bis leicht höher · Multilayer = je nach Schichtaufbau
Schichtaufbau einer Monomaterial-Folie im Vergleich zu Multilayer-Verbundfolie — Recyclingfähigkeit für PPWR-konforme nachhaltige Verpackungen
Querschnitt: Monomaterial-Folie (links) und konventioneller Multilayer-Verbund (rechts).
Die zentrale Entscheidung

Recyclebares Monomaterial oder kompostierbares Material?

Beides ist nachhaltig — aber für unterschiedliche Entsorgungswege ausgelegt. Hier die ehrliche Gegenüberstellung.

Antwort-zuerst

Recyclebare Monomaterial-Verpackungen gehen zurück in den stofflichen Kreislauf — die Folie wird zu neuem Granulat und damit zu neuer Verpackung oder anderen Produkten. Kompostierbare Verpackungen nach DIN EN 13432 zerfallen in industriellen Kompostieranlagen zu Wasser, CO2 und Biomasse. Beides ist legitim, aber: Ohne funktionierende Entsorgungsinfrastruktur verpufft der Vorteil. Für die meisten Lebensmittel- und Supplement-Anwendungen ist recyclebares Monomaterial heute der robustere Weg.

Recyclebares Monomaterial

♻️ Stofflicher Kreislauf

Die Verpackung besteht aus einem sortenreinen Kunststoff (z.B. Mono-PE oder Mono-PP). Nach Gebrauch wird sie über den gelben Sack getrennt, sortiert, gewaschen und zu Rezyklat verarbeitet — daraus entstehen neue Produkte.

  • Funktionierende Sammelinfrastruktur in Deutschland
  • PPWR-konform ab 2030 — bei korrektem Designkriterium
  • Gute Barriere möglich (bedampfte Varianten)
  • Auch für Lebensmittel mit längerer Haltbarkeit geeignet
  • Kompatibel mit bestehenden Abfüllanlagen (VFFS, HFFS, Doypack-Maschinen)
  • Geeignet für: Pulver, Tee, Kaffee, Supplements, viele NEMs
Kompostierbare Verpackung

🌱 Biologischer Abbau

Die Verpackung besteht aus biobasierten Polymeren (z.B. PLA, PBAT, Cellulosefolien) und zerfällt in industriellen Kompostieranlagen unter definierten Bedingungen — Temperatur, Feuchtigkeit, Zeit — zu Wasser, CO2 und Biomasse.

  • Zertifiziert nach DIN EN 13432
  • Industrielle Kompostierung nötig — nicht Heimkompost
  • Sammelinfrastruktur in DE inkonsistent
  • Barriere meist niedriger als Monomaterial — kürzere Haltbarkeit
  • Sinnvoll bei klarer Entsorgungslogik (z.B. Großküche, Festival, B2B-Geschlossener Kreislauf)
  • Geeignet für: kurz haltbare Produkte, Single-Use mit Bio-Sammlung

Achtung — häufiger Irrtum

Bioabbaubar ≠ kompostierbar ≠ recyclebar. Eine biobasierte Folie ist nicht automatisch kompostierbar. Eine kompostierbare Folie ist nicht automatisch recyclebar. Und eine recyclebare Folie ist nicht automatisch biobasiert. Wer mit „grün“ wirbt, muss präzise sein — sonst droht Greenwashing-Vorwurf. Mehr zur EU-Sicht auf Verpackungsabfall bei der EU-Kommission.

EU-Verpackungsverordnung

Was die PPWR ab 2030 verlangt — und was Sie heute schon tun sollten

Die EU-Verpackungsverordnung PPWR — Packaging and Packaging Waste Regulation (Verordnung (EU) 2025/40) ist seit Februar 2025 in Kraft. Sie ersetzt die alte Verpackungsrichtlinie und gilt direkt in allen Mitgliedsstaaten, ohne nationale Umsetzung. Die wichtigsten Eckpunkte:

  • Ab 2030: Alle Verpackungen müssen recyclingfähig nach Designkriterien sein
  • Ab 2030: Verbot bestimmter Einwegverpackungen (z.B. Einzelportionsbeutel für Zucker, Sahne in der Gastronomie unter definierten Bedingungen)
  • Ab 2035: Mindestquoten für rezykliertes Material in Kunststoffverpackungen
  • Über alle Stufen: Reduktionsziele für Verpackungsabfall pro Kopf

Quellen und Details: offizielle PPWR auf EUR-Lex sowie unsere Lexikoneinträge PPWR und PPWR-Fristen.

Was Marken jetzt tun sollten

  1. Bestandsaufnahme: Welche Verpackungen im Portfolio sind heute schon recyclingfähig?
  2. Folienwechsel planen: Multilayer auf Monomaterial migrieren — vor 2030
  3. Lieferanten prüfen: Hat der Abfüller PPWR-konforme Materialoptionen?
  4. EPR-Pflichten klären: Erweiterte Herstellerverantwortung — siehe EPR-Lexikoneintrag
  5. Recyclatanteile vorbereiten: 2035 ist näher, als es klingt
So arbeiten wir

In fünf Schritten zur nachhaltigen Verpackung

Vom Briefing bis zur Hauptproduktion — transparent, mit klaren Zwischenständen.

1

Briefing

Produkt, Auflage, Markt, Barriereanforderung, Ziel-Material.

2

Materialvorschlag

Wir prüfen mono, Kraftpapier oder Kompost — ehrlich bewertet.

3

Bemusterung

Nullserie zur Validierung: Schweißbarkeit, Optik, Barriere.

4

Hauptproduktion

Abfüllung unter IFS-Food-Bedingungen — auf Wunsch Bio oder Demeter.

5

Konfektion & Versand

Sekundärverpackung, Logistik in DACH und EU, Reorder einfach planbar.

Kostenfreie Beratung

Wir beraten Sie gerne — welches Material passt zu Ihrem Produkt?

Mono-PE, Kraftpapier oder kompostierbar? Wir prüfen Ihre Anforderungen und schlagen die passende Lösung vor — kostenfrei und unverbindlich.

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Trust & Compliance

Drei Standards aus einer Hand

Unsere Zertifikate decken Lebensmittelsicherheit, Bio-Qualität und biologisch-dynamische Verarbeitung ab — wichtig auch bei nachhaltigen Verpackungen.

🏅

IFS Food

Der IFS-Food-Standard ist die führende Norm für Lebensmittelsicherheit im Handel. OH!S ist zertifiziert — auch nachhaltige Verpackungen müssen die Anforderungen an Migration, Reinheit und Dokumentation erfüllen.

🌿

EU-Bio (DE-ÖKO-039)

Wir füllen biozertifizierte Produkte nach Verordnung (EU) 2018/848 ab. Bei nachhaltigen Verpackungen achten wir darauf, dass das Material zur Bio-Positionierung passt — Mono-Folie statt PVC, Kraftpapier statt vollverbund.

Demeter

Demeter steht für biologisch-dynamische Verarbeitung — strenger als EU-Bio. OH!S ist Demeter-zertifiziert. Mehr im Lexikon: Bio-Zertifizierung.

Häufige Fragen

FAQ — Nachhaltige Verpackungen in der Lohnabfüllung

Nachhaltige Verpackungen schonen Ressourcen über den gesamten Lebenszyklus — von Rohstoff über Produktion bis Recycling oder Kompostierung. In der Praxis sind das vor allem Monomaterial-Folien, Papier- und Faserverpackungen sowie zertifiziert kompostierbare Werkstoffe nach DIN EN 13432. Die EU-Verpackungsverordnung PPWR macht ab 2030 Recyclingfähigkeit verpflichtend. Mehr im Lexikoneintrag Packmittel.
Recyclebare Verpackungen aus Monomaterial gehen zurück in den stofflichen Kreislauf — die Folie wird zu neuem Granulat. Kompostierbare Verpackungen nach DIN EN 13432 zerfallen in industriellen Kompostieranlagen biologisch zu Wasser, CO2 und Biomasse. Beides ist nachhaltig, aber für unterschiedliche Entsorgungswege ausgelegt. Welcher Weg für Ihr Produkt passt, prüfen wir im Erstgespräch.
Monomaterial bezeichnet Verpackungen, die nur aus einem Kunststofftyp bestehen — zum Beispiel reines Polyethylen oder reines Polypropylen. Im Gegensatz zu Multilayer-Folien sind sie sortenrein und damit deutlich besser recyclebar. Die PPWR verlangt ab 2030, dass Verpackungen recyclingfähig konstruiert sind.
OH!S füllt in Mono-PE- und Mono-PP-Doypacks, Doypacks aus Kraftpapier, Pappdosen und Papphülsen, Sachets und Stickpacks aus Monomaterial sowie kompostierbare Folien nach DIN EN 13432 ab. Welche Lösung passt, hängt von Produkt, Haltbarkeit und Aromaschutz ab — wir beraten vor der Bemusterung.
Die EU-Verpackungsverordnung PPWR (Verordnung 2025/40) verpflichtet ab 2030 alle Verpackungen zur Recyclingfähigkeit nach klar definierten Designkriterien. Ab 2035 kommen Mindestquoten für rezykliertes Material hinzu. Wer heute auf Monomaterial setzt, ist auf die PPWR-Fristen vorbereitet und vermeidet spätere Folienwechsel.
Hochwertige Monomaterial-Folien erreichen heute Barrieren, die für viele Lebensmittel und Supplements ausreichen — gegen Sauerstoff, Feuchte und Aroma. Für besonders empfindliche Produkte gibt es Mono-Verbunde mit aufgedampften Barriereschichten. Die Schutzfunktion wird vor der Hauptproduktion in der Bemusterung geprüft.
Für nachhaltige Verpackungen gelten dieselben Auflagen wie für konventionelle Folien. Nullserien zur Materialprüfung starten bei kleinen Stückzahlen, Hauptauflagen werden je nach Format und Materialverfügbarkeit kalkuliert. Konkrete Mindestmengen klären wir im Erstgespräch nach Briefing über Kontakt.

Autor: Stefan, OH!S Fachredaktion Packmittel · Veröffentlicht: 2025 · Aktualisiert: 2026

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Sie planen einen Folienwechsel auf Monomaterial, eine Pappdose statt Plastikdose oder eine kompostierbare Alternative? Wir prüfen Ihr Produkt, schlagen die passenden Materialien vor und füllen ab — IFS-Food, EU-Bio und Demeter aus einer Hand.

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